2,4 Millionen Besucher bei Donauinselfest

Beim Donauinselfest sind in den vergangen drei Tagen insgesamt rund 2,4 Millionen Besuche registriert worden. Das sind um rund 400.000 weniger als 2017. Das Festival verlief friedlich und ohne gröbere Zwischenfälle.

Gefragt war heuer jedenfalls warme Kleidung. Denn pünktlich zum Auftakt am Freitag verabschiedete sich die tagelange Hitzewelle, die darauffolgende Abkühlung war beträchtlich. Am Abend lagen die Temperaturen meist deutlich unter der 20-Grad-Marke. Immerhin blieb das Eiland von Dauerregen verschont - lediglich einige sporadische Schauer waren zu verzeichnen.

Viele heimische Acts

Der Andrang bei den Konzerten war meist groß. Das Line-up berücksichtigte sämtliche Geschmäcker und Genres. Eines der Highlights war der Auftritt des Headliners Wanda am Freitag, aber auch andere Austromusikanten wie Pizzera & Jaus, Voodoo Jürgens, Granada, Wiener Blond, Mavi Phoenix und Gert Steinbäcker wurden bejubelt - mehr dazu in Wanda begeisterten am Donauinselfest.

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Alternative und politische Töne

Im Alternativ- bzw. Rapgenre erfreuten zudem die bundesdeutsche Antilopen Gang, die Shout Out Louds aus Schweden und die US-Combo Portugal The Man die Inselgäste. Auch die Münchner Freiheit, Ex-Reamonn-Star Rea Garvey, das DJ-Ensemble Ofenbach, die einstige Hitlieferantin Lisa Stansfield, Irmgard Knef oder der Liedermacher Konstantin Wecker waren mit dabei - mehr dazu in Donauinselfest: Wecker mit politischem Auftritt.

Bilder vom Samstag

Fußballschauen auf der Insel

Beim Rahmenprogramm wurde zum Teil auf bewährte Attraktionen wie Kinderunterhaltung und den beliebten Vorführungen der Einsatzkräfte gesetzt, aber auch Neues ausprobiert. So war es möglich, am Seil über das Festgelände zu schweben. Für Fußballfans war zudem eine kleine Public-Viewing-Zone eingerichtet worden.

Bilder vom Freitag

Neu war heuer auch der Chef: Michael Ludwig durfte erstmals als SPÖ-Vorsitzender und Bürgermeister den Eröffnungsrundgang vornehmen - wobei er seine zum Teil ebenfalls erst seit kurzer Zeit amtierenden roten Regierungsmitglieder mitgebracht hatte.

Anzeigen und Festnahmen

Insgesamt verlief das Festival aus polizeilicher Sicht ruhig. An den drei Tagen erfolgten fünf strafrechtliche und neun verwaltungsrechtliche Festnahmen. Darunter Festnahmen nach aggressivem Verhalten, Widerstand und gefährlicher Drohung sowie Delikten nach dem Suchtmittelgesetz. An allen drei Tagen ist es zu 48 Verwaltungsübertretungen, 51 Anzeigen nach dem Suchtmittelgesetz sowie 65 Anzeigen nach dem Strafgesetzbuch gekommen.

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