OBike „nicht mehr erreichbar“

Die Rad-Verleihfirma oBike hat sich offenbar aus Wien zurückgezogen, unklar ist, was mit den Leihrädern passiert. Für die Mobilitätsagentur ist oBike „nicht mehr erreichbar“. Ab 1. August dürfen Räder eingesammelt werden.

„OBike ist in Wien und international nicht mehr erreichbar. Durch die Verordnung gibt es rechtlich die Möglichkeit, die Räder abtransportieren zu lassen“, erklärte Martin Blum, Radverkehr-Beauftragter der Stadt, gegenüber Radio Wien. Ab 1. August kann die MA 48 aufgrund der neuen Verordnung herrenlose Leihräder einsammeln - mehr dazu in Leihfahrräder ab August neu geregelt.

Pleite mit Leihrädern

OBike ist in Zahlungsschwierigkeiten. Was passiert mit den rund 800 oBikes, die noch in Wien abgestellt sind?

Räder verschrottet oder weiter verwertet

Blum verglich die Situation mit anderen defekten Rädern, die an Radständern abgestellt und nicht mehr geholt werden: „Auch hier hat die MA48 nach einer gewissen Frist die Möglichkeit, die Räder abzumontieren und auf den Sammelplatz nach Simmering zu bringen. Dort werden sie zunächst aufbewahrt und dann entweder verschrottet oder weiter verwertet. An diesem Prozess wird man sich wohl bei den Leihrädern anlehnen.“

Leihrad von Obike

ORF

Räder werden ab 1. August zum Sammelplatz in Simmering gebracht

Offen ist aber weiterhin, ob die oBike-Kunden ihre bereits bezahlten Mitgliedsbeiträge zurück bekommen. Hier könnte der Masseverwalter der Firma Auskunft geben - der sitzt aber aber Singapur - mehr dazu in Fahrradverleiher oBike angeblich pleite.

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