Literatursalon zum Nachhören

Am Sonntag, dem 20. Jänner 2019 fand der erste Literatursalon im neuen Jahr statt. Zu Gast bei Judith Weissenböck war Beate Maxian, eine österreichische Autorin, Moderatorin und Journalistin mit bayerischen Wurzeln.

Beate Maxian verbrachte ihre Kindheit in Bayern, Österreich und im arabischen Raum. Sie lebt heute in Oberösterreich und Wien und veröffentlichte bisher mehrere Sachbücher, ein Kinderbuch für UNICEF, Romane, Kriminalromane und zahlreiche Kurzkrimis in diversen Anthologien und Zeitschriften. Bekannt wurde sie vor allem durch ihre Wien-Krimis mit der ermittelnden Journalistin Sarah Pauli.

Nun hat sie ihren zweiten Roman veröffentlicht: „Das Geheimnis der letzten Schäferin“. Der Ort des Geschehens ist diesmal aber nicht ein Tatort, sondern die Küche. An Spannung verliert die Geschichte dennoch nicht, wenn eine junge Frau auf die Geheimnisse ihrer Familie stößt: Nina Ludwig, eine begabte Köchin, soll mit Julian Leroy, einem bekannten Fernsehkoch, den Nina jedoch als eingebildet und exzentrisch empfindet, in einer Show auftreten.

Judith Weissenböck im Gespräch mit Beate Maxian

ORF/Julia Sahlender

Judith Weissenböck im Gespräch mit Beate Maxian

Eine österreichische Familiengeschichte mit Herz

Sendungshinweis: Der Radio Wien Literatursalon mit Beate Maxian am 21. Jänner von 19.00 bis 20.00 Uhr

Die Aufzeichnung findet auf einem historischen, bayrischen Bauernhof statt – dem Hof, den Ninas Großmutter als letzte Schäferin ihrer Familie ein halbes Jahrhundert zuvor verließ. Nun begibt sich Nina auf die Suche nach den Spuren der Frau, die ihr die Kochleidenschaft vererbte.

Geprägt von ihren Kindheitserinnerungen stellt Beate Maxian in ihrem neuen Familienroman die Verbindung zwischen zwei entschlossen Frauen dar: „Als Kind verbrachte ich viele Sommerferien auf dem Bauernhof meines Onkels. Die Arbeit am Hof und die Tiere haben mich als Kind fasziniert und diese Begeisterung hat mich nie losgelassen. Ich denke, aus diesem Grund gibt es diesen Roman.“