Menschen im Gespräch zum Nachhören

Helga Beck ist Goldschmiedin und freischaffende Künstlerin. Schon als Kind war sie sich ihrer Berufung bewusst, doch die Ausbildung folgte erst spät. In „Menschen im Gespräch“ verrät sie warum und spricht über ihre Arbeit mit dem Gold.

Ihre künstlerische Ader und die Liebe zu Metallen hat die Wienerin Helga Beck schon Früh entdeckt. „Schon als Kind hatte ich am Dachboden einen Werkplatz und dort ist auch meine erste Schmuckkollektion entstanden“, erzählt sie. Vieles musste sie sich damals selbst beibringen, die Eltern waren nämlich gegen eine Lehre zur Goldschmiedin: „Sie haben gemeint das sei ein Männerberuf und man mache sich als Mädchen nur die Hände schmutzig.“ Die Ausbildung zur Goldschmiedin machte sie erst mit 57 Jahren.

Helga Beck

privat

Ein Goldschmied muss Marktnischen finden

Heute stellt Helga Beck als freischaffende Künstlerin zeitgenössischen Schmuck her. Bei ihr ist jedes Stück ein Unikat. Besonders viel Zeit investiert sie in die Bearbeitung der Metalloberflächen. So entstehen einzigartige Muster und Formen, die sich von traditionellem Schmuck abheben. „Wenn ich in Handarbeit klassischen Schmuck fertige, kann ich preislich nicht mithalten, deshalb habe ich mir eine Nische gesucht.“

Helga Beck im Gespräch
mit Kevin Hebenstreit

Montag, 28. Jänner
19.00 Uhr

Bei der Vermarktung ihres Schmucks verzichtet die Wienerin auf einen fixen Verkaufsstandort. „Ein Geschäftslokal in guter Lage ist kaum leistbar.“ erzählt sie. Stattdessen setzt Helga Beck auf Ausstellungen und Messen in ganz Europa. Auch die Präsenz auf Online-Plattformen sei ein wichtiger Bestandteil. Und diesen Weg werde sie auch in Zukunft fortsetzen. Vielleicht sogar mit ihrer Tochter als Geschäftspartnerin.

Menschen im Gespräch zum Nachhören

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