Wolken vor Sonnenaufgang
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Volles Leben

Alles für die gute Stimmung

Nebelig, grau in grau, dunkel – im November kämpfen viele gegen schlechte Laune, Lustlosigkeit und Stimmungstiefs. Tipps zur Aufhellung der Stimmung hat „Radio Wien“ Apothekerin Elisabeth Sommer.

Düfte und Gerüche haben eine direkte Wirkung auf unser Nervensystem und unsere Psyche, da sie über das limbische System im Gehirn wirken. Wichtig ist, dass Sie hier zu Qualität greifen: Naturreine ätherische Öle sind konzentrierte Pflanzenessenzen und als solche hoch wirksam. Gewusst wie lassen sich damit gezielt die Stimmung und das Wohlbefinden beeinflussen.

Sendungshinweis

„Gut gelaunt in den Tag“, 5. November 2019

Anwendungen gibt es viele: Man kann einen Raum mittels Duftlampe oder Diffusor mit ätherischen Ölen beduften, man kann sie in einem Massageöl verwenden, Inhalationen und Kompressen machen, oder man kann ätherische Öle auch für Bäder nutzen. Die Öle wecken Assoziationen und lösen Emotionen aus, sie können daher wirkungsvoll zur guten Laune beitragen. Sie können aber auch entspannend oder erfrischend wirken, krampflösend, aber auch anregend und belebend.

Duftlampe mit Duftoelen
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Zitrusöle sind wahre Stimmungsaufheller

Orange, Zitrone, Mandarine, Lemongrass oder Grapefruit haben eine stimmungsaufhellende Wirkung. Diese Öle eignen sich besonders zur Raumaromatisierung, aber auch als Roll-on für unterwegs. Entspannend wie ein Waldspaziergang wirken Kiefernnadel-, Tannen- oder Fichtenöl. Bei Stress kann Sandelholz oder Vanille helfen, diese Essenzen sorgen für die innere Entspannung. Bei Erschöpfung kann der Geruch von Zedern helfen, aber auch Thymian, Rosmarin oder Nelke wirken sehr gut anregend. Rosenduft, Ylang-Ylang oder Patchouli wirken harmonisierend auf unser Gemüt und werden oft als Massageöl verwendet. Zur Massage müssen ätherische Öle immer mit einem Trägeröl gemischt werden. Geeignet dafür sind zum Beispiel Mandel- oder Jojobaöl.

Grundlegend wichtig für unsere gute Laune ist natürlich der Serotoninspiegel. Im Herbst, wenn es früher dunkel wird, steigt die Produktion des Schlafhormons Melatonin im Körper wieder an. Das Verhältnis der beiden Botenstoffe verschiebt sich erst im Frühling wieder. Für die Bildung von Serotonin braucht unser Körper genügend Bausteine einerseits in Form von 5-Hydroxytryptophan: Das ist zum Beispiel in Bananen und Avocados enthalten. Andererseits sind auch B-Vitamine, Zink und Magnesium zur Serotoninbildung wichtig. Unterstützend für die Nerven in stressreichen Zeiten ist auch Lecithin. Es hilft gegen Erschöpfung und versorgt den Körper mit neuer Energie.