Proben zu Untersuchungen zum Coronavirus
APA/dpa/Christophe Gateau
APA/dpa/Christophe Gateau
Radio Wien

Wochenrückblick in Einfacher Sprache

Der Wochenrückblick „Einfach! Wichtig!“ in Einfacher Sprache ist jeden Sonntag auf Radio Wien zu hören. Hier kann man den Wochenrückblick für 16. bis 22. März nachlesen und auch noch einmal anhören. Diesmal werden sechs Fragen zum Coronavirus beantwortet.

Das große Thema ist derzeit das Coronavirus.
Jeden Tag passiert hier viel Neues.
In Österreich sollen die Menschen die meiste Zeit zu Hause bleiben, damit sie sich nicht anstecken.
Die Restaurants und die meisten Geschäfte sind zu.
In den Schulen gibt es keinen normalen Unterricht mehr.
Immer wieder gibt es neue Regeln, an die man sich halten muss.
Im Wochenrückblick beantworten wir diesmal sechs Fragen zum Coronavirus.

Woher kommt das Virus eigentlich?

Ganz genau wissen wir das noch nicht.
Die ersten Coronavirus-Kranken hat es in China gegeben, schon im Dezember.
Sie leben alle in einer großen Stadt mit dem Namen Wuhan.
Wahrscheinlich haben sich die Menschen dort bei Tieren angesteckt.
Die Tiere sind in Wuhan auf einem Markt verkauft worden.
Forscherinnen und Forscher glauben, dass es Tiere waren, die Pangoline heißen.
Pangoline sind ungefähr so groß wie Katzen und schauen ein bisschen aus wie ein riesiger Tannenzapfen.

Wie steckt man sich an und wie kann man sich schützen?

Das Virus ist winzig klein.
Man kann es nicht sehen.
Bei Menschen mit der Coronavirus-Krankheit ist das Virus zum Beispiel in der Spucke.
Das heißt: Wenn sie husten oder danach die Hand geben, können sie andere Menschen anstecken.
Das Virus kann dann bei den Augen, bei der Nase oder beim Mund in den Körper klettern.
Was schützt: oft und gründlich Händewachen, Abstand zu anderen Menschen halten und nicht die Hand geben.

Was bekommt man bei der Coronavirus-Krankheit?

Beim Coronavirus bekommt man oft Fieber und Husten.
Möglich ist auch: Durchfall, Halsweh, dass man nichts riecht und schmeckt, und Probleme beim Atmen.
Die meisten Menschen werden nur sehr leicht krank, besonders Kinder.
Bei ihnen ist es ähnlich wie bei einer Verkühlung.
Alte Menschen und solche, die schon eine andere schwere Krankheit haben, können aber sehr krank werden.

Sendungshinweis:

Der Wochenrückblick ist jeden Sonntag auf Radio Wien zu hören:
8.30 Uhr und 9.30 Uhr
13.30 Uhr und 14.30 Uhr

Was mache ich, wenn ich glaube, dass ich mich angesteckt habe?

Das Wichtigste ist: sofort zu Hause bleiben, damit man niemanden anstecken kann.
Man soll auch nicht zum Arzt oder ins Krankenhaus fahren.
Wenn man sich krank fühlt, soll man beim Gesundheitstelefon anrufen.
Die Telefonnummer ist 1-4-5-0.
Dort wird einem gesagt, was man als Nächstes tun soll.

Was heißt eigentlich Quarantäne, von der im Moment so oft gesprochen wird?

Derzeit hört man oft, dass Menschen in Quarantäne müssen.
Diese Menschen sind dann zwei Wochen lang entweder bei sich zu Hause oder im Krankenhaus.
Sie dürfen keinen Besuch bekommen und nicht hinausgehen.
So sollen sie niemanden mit dem Coronavirus anstecken.
In Quarantäne müssen Menschen, die das Coronavirus haben.
Aber auch Menschen, die es haben könnten.
Sie haben zum Beispiel jemanden getroffen, der krank ist.
Diese Menschen müssen dann jeden Tag Fieber messen und schauen, ob sie krank werden.
Ob man in Quarantäne muss, sagt in Wien das Gesundheitsamt der Stadt.

Warum gibt es jetzt so viele strenge Regeln?

Derzeit sind in Österreich zum Beispiel Restaurants und Kaffeehäuser zu.
Fast alle Veranstaltungen werden abgesagt oder verschoben, auch die Fußball-Europameisterschaft.
Damit soll das Coronavirus gebremst werden.
Das heißt, es sollen sich nicht so schnell ganz viele Menschen anstecken.
Wenn ganz viele Menschen auf einmal krank sind, gibt es zu viel Arbeit für die Ärztinnen und Ärzte.
Und auch in den Krankenhäusern könnte es dann zu wenig Platz geben.
Deswegen ist es wichtig, dass sich alle an die Regeln halten.

Der Radio-Wien-Wochenrückblick zum Nachhören: