Ein Mann und eine Frau mit Schutzmasken in einem Supermarkt
APA/Helmut Fohringer
APA/Helmut Fohringer
Radio Wien

Wochenrückblick in Einfacher Sprache

Der Wochenrückblick „Einfach! Wichtig!“ in Einfacher Sprache ist jeden Sonntag auf Radio Wien zu hören. Hier kann man den Wochenrückblick vom 5. April lesen und auch noch einmal anhören. Weiterhin gibt es praktisch nur ein Thema: „Corona“

In den Krankenhäusern gibt es genug Platz für kranke Menschen

Alte und kranke Menschen sind derzeit in der Corona-Krise besonders in Gefahr.
Bei ihnen kann das Corona-Virus eine besonders schwere Krankheit auslösen, dass sie sogar ins Krankenhaus müssen.
Wichtig ist aber, dass möglichst wenige Menschen krank werden und ins Krankenhaus müssen.
Wenn zu viele Menschen schwer krank werden, gibt es in den Krankenhäusern zu wenig Platz.
Das will man verhindern und da gibt es jetzt eine gute Nachricht.
Die Experten haben ausgerechnet: In den Krankenhäusern wird es vermutlich genug Platz für alle Kranken geben!
Allerdings nur dann, wenn wir uns weiterhin alle an die Regeln halten.
Dann bleiben nämlich möglichst viele Menschen gesund.

In der Stadt müssen die Menschen mehr Abstand halten

Seit drei Wochen gelten in Österreich strenge Regeln.
Die beiden wichtigsten Regeln sind: Immer wieder gut Hände waschen und daheim bleiben.
Zum Einkaufen oder zum Spazieren darf man kurz rausgehen.
Da ist es besonders wichtig, dass man von anderen Menschen weit weg bleibt.
Am Land oder im Wald geht das leichter, schwieriger ist das in der Stadt.
Es gibt ein dichtes Gedränge, wenn viele Leute auf dem gleichen Gehsteig gehen.
Die Politiker überlegen nun, ob in der Stadt ein paar Straßen zu Fußgängerzonen gemacht werden sollen.
Autos dürfen dann nicht mehr fahren.
Fußgänger können dann auch auf der Straße spazieren.
Außerdem streiten die Politiker darüber, ob in Wien wieder alle Parks aufgesperrt werden sollen.
Der Augarten und der Park beim Schloss Schönbrunn sind ja zum Beispiel geschlossen.
Wenn diese Parks wieder offen wären, hätten die Menschen in Wien auch wieder mehr Platz.
Das meinen zumindest einige Politiker in Wien.
Andere Politiker sind dagegen.
Sie befürchten, dass dann noch mehr Leute ins Freie gehen.
Denn eigentlich soll man ja daheim bleiben, damit man sich nicht anstecken kann.

Beim Einkaufen muss man ab jetzt eine Maske aufsetzen

Fürs Einkaufen gibt es jetzt eine neue Regel.
Wir müssen im Supermarkt eine Maske tragen (zu sehen oben im Bild).
Die Maske bekommt man direkt beim Supermarkt.
Damit muss man Mund und Nase bedecken.
Wenn man dann husten oder niesen muss, bleibt die Spucke in der Maske hängen.
Spucke besteht aus unglaublich vielen Tröpfchen.
Die meisten Tröpfchen sind winzig klein und man kann sie gar nicht sehen.
Diese kleinen Tröpfchen sind außerdem extrem leicht und schweben deswegen lange in der Luft.
Wenn ein anderer Mensch die Tröpfchen einatmet, kann er davon krank werden.
Die Maske über Mund und Nase soll also verhindern, dass sich Spucke-Tröpfchen in der Luft verteilen.
Am Wichtigsten ist aber auch beim Einkaufen, dass man viel Platz zu anderen Menschen lässt.
Am besten so viel Abstand, dass der Einkaufswagen zwischen Ihnen und einem anderen Menschen passt.
Außerdem soll man nach dem Einkaufen daheim sofort wieder gut die Hände waschen.

Viele Menschen haben ihren Arbeitsplatz verloren

Viele Leute arbeiten wegen Corona jetzt von zu Hause und müssen nicht ins Büro oder ins Geschäft.
Allerdings geht das nicht in jedem Beruf.
In Hotels oder auf einigen Baustellen kann im Moment gar nicht gearbeitet werden.
Viele Frauen und Männer haben deswegen ihren Job verloren.
Derzeit sind in Österreich so viele Menschen arbeitslos, wie seit 75 Jahren nicht mehr.
Befürchtet wird, dass noch mehr Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren werden.

Arbeitslose sollen nicht auch noch die Wohnung verlieren

Sehr viele Menschen haben wegen der Corona-Krise nun ihren Arbeitsplatz verloren.
Dann haben sie auch weniger Geld.
Viele Leute ohne Arbeit können die Miete für ihre Wohnung nicht mehr bezahlen.
Normalerweise müssen sie dann aus der Wohnung raus.
Damit jetzt aber niemand aus seiner Wohnung ausziehen muss, haben sich die Politiker etwas überlegt.
Drei Monate lang ist es jetzt egal, ob man die Miete sofort zahlen kann.
Man darf beim Bezahlen eine Pause machen.
Erst ab dem Sommer muss man wieder bezahlen.

Sendungshinweis:

Der Wochenrückblick ist jeden Sonntag auf Radio Wien zu hören:
8.30 Uhr und 9.30 Uhr
13.30 Uhr und 14.30 Uhr

Das Musikfest auf der Donauinsel ist verschoben worden

Wie lange die Geschäfte, Kindergärten und Schulen noch geschlossen bleiben, steht noch nicht fest.
Die zuständigen Politiker wollen aber noch vor Ostern sagen, wie es weitergeht.
Fix ist schon, dass noch länger keine großen Feste gefeiert werden dürfen.
Das sorgt in Wien auch für Probleme beim Donauinselfest.
Das ist ein sehr großes Musikfest.
Drei Tage lang kann man sich Konzerte von verschiedenen Musikern anhören.
Normalerweise findet das Donauinselfest zum Sommerbeginn statt.
Nun ist es um drei Monate verschoben worden.
Nun soll im September gefeiert werden.
Dann hofft man, dass man auch gleich das Ende von Corona feiern kann.

Der Radio Wien Wochenrückblick zum Nachhören: