Fahrgast mit Mundschutz in der U-Bahn am Donnerstag, 09. April 2020 in Wien. Im Zuge der Coronavirus-Maßnahmen kommt es ab 14. April 2020 zur Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln.
APA/Hans Punz
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Radio Wien

Wochenrückblick in Einfacher Sprache

Der Wochenrückblick „Einfach! Wichtig!“ in Einfacher Sprache ist jeden Sonntag auf Radio Wien zu hören. Hier kann man den Wochenrückblick vom 12. April lesen und auch noch einmal anhören. Ein Thema: Wegen Corona muss man nun auch in der U-Bahn eine Maske aufsetzen.

Auf der ganzen Welt gibt es wegen Corona immer mehr kranke Menschen!

Mittlerweile sind auf der ganzen Welt über eineinhalb Millionen Menschen wegen Corona krank geworden.
So viele Menschen wohnen ungefähr in Wien.
Vermutlich sind aber noch deutlich mehr Menschen krank.
Viele Leute wissen oft gar nicht, dass sie krank sind.
Sie fühlen sich gesund und gehen Einkaufen oder in die Arbeit.
Das ist besonders gefährlich, weil diese Leute andere Menschen anstecken können.
Sehr gefährlich ist die Krankheit vor allem für alte Menschen.
Aufpassen müssen außerdem alle Menschen, die auch noch andere Krankheiten haben.

Es dürfen wieder mehr Geschäfte aufsperren!

Einen Monat lang sind in Österreich die meisten Geschäfte geschlossen gewesen.
Ab dem 14. April dürfen einige Geschäfte wieder aufsperren.
Kleinere Kleidergeschäfte oder auch Elektrohändler dürfen öffnen.
Auch Baumärkte und Gärtnereien sind dann wieder geöffnet.
Dort kann man zum Beispiel wieder Pflanzen, Blumentöpfe oder auch eine Bank für den Balkon kaufen.
Die meisten großen Geschäfte dürfen aber noch nicht aufsperren.
Die großen Geschäfte müssen noch ein paar Wochen geschlossen bleiben.

Auch in der U-Bahn braucht man eine Maske fürs Gesicht!

Seit einer Woche müssen wir beim Einkaufen im Supermarkt eine Maske aufsetzen.
Wenn man keine Maske hat, kann man sich auch einen Schal über Mund und Nase ziehen.
Einen Schal oder eine Maske braucht man ab dem 14. April auch, wenn man mit dem Zug oder mit der U-Bahn fährt.
Auch im Bus oder in der Straßenbahn gilt diese neue Regel.
Dadurch sollen sich weniger Menschen mit Corona anstecken.
Am wichtigsten ist weiterhin:
Abstand halten zu anderen Menschen und immer wieder gut die Hände waschen.

In Wien bekommt man mehr Platz zum Spazieren!

Beim Spazieren in der Stadt es oft schwierig, dass man Abstand halten kann.
Auf dem Gehsteig gibt es zu wenig Platz für viele Menschen.
In Wien soll es nun mehr Platz geben.
Man darf nun auch auf einigen Straßen zu Fuß gehen.
Diese Straßen erkennt man, weil dort spezielle Schilder stehen.
Aufpassen muss man trotzdem.
Autos und Radfahrer dürfen weiterhin auf diesen Straßen fahren.
In Wien kann man außerdem bald wieder in allen Parks spazieren gehen.
Übermorgen (am 14. April) werden wieder alle Parks aufgesperrt.
Einige Parks sind wegen Corona geschlossen worden:
Zum Beispiel der Augarten oder auch der Park beim Schloss Schönbrunn.

Viele Familien bekommen nun Geld als Hilfe!

Einige Familien haben wegen Corona im Moment weniger Geld.
Viele Leute haben ihren Arbeitsplatz verloren.
Sie bekommen dann „Arbeitslosengeld“.
Das ist aber viel weniger Geld, als sie sonst mit ihrer Arbeit verdienen können.
Arbeitslosen Eltern wird nun geholfen.
Sie bekommen zusätzlich Geld, damit sie weiter für die Familie einkaufen können.
Sehr arme Familien können sich außerdem einen Computer für ihre Kinder ausleihen.
Es gibt noch immer viele Kinder, die keinen Computer daheim haben.
Alle Kinder brauchen jetzt aber einen Computer, damit sie daheim für die Schule lernen können.

Sendungshinweis:

Der Wochenrückblick ist jeden Sonntag auf Radio Wien zu hören:
8.30 Uhr und 9.30 Uhr
13.30 Uhr und 14.30 Uhr

Die Schulen bleiben noch länger zugesperrt!

Die Schulen bleiben wegen Corona weiterhin geschlossen.
Möglicherweise sogar noch einen ganzen Monat.
Wann die Schule genau wieder losgeht, müssen die Politiker erst noch entscheiden.
Entschieden haben sie schon, wie es mit der Matura weitergeht.
Die Matura ist die letzte Prüfung für Jugendliche.
Danach sind sie mit der Schule fertig.
Die Matura soll es nun ab dem 25. Mai geben.
Die Lehrer werden bei der Prüfung diesmal nicht so streng sein.

Der Radio Wien Wochenrückblick zum Nachhören: