Ein Kind springt vom Sprungbrett ins Wasser des Laaerbergbades
APA/Georg Hochmuth
APA/Georg Hochmuth
Radio Wien

Wochenrückblick in Einfacher Sprache

Der Wochenrückblick „Einfach! Wichtig!“ in Einfacher Sprache ist jeden Sonntag auf Radio Wien zu hören. Hier kann man den Wochenrückblick vom 3. Mai 2020 lesen und sich auch noch einmal anhören. In dieser Woche ist verkündet worden, dass die Wiener Freibäder am 29. Mai aufsperren.

Die Fluglinie AUA braucht dringend mehr Geld!

Wir beginnen mit einer Nachricht aus der Wirtschaft.
Die wichtigste Fluglinie bei uns in Österreich ist die AUA.
Der AUA gehören über 80 große Flugzeuge.
Geflogen wird damit in fast alle Länder auf dieser Welt.
Vor allem vom Wiener Flughafen aus.
Wegen Corona können die Flugzeuge derzeit aber nicht fliegen.
Die AUA verliert damit jeden einzelnen Tag sehr viel Geld.
Die Chefs der AUA haben Angst, dass die Fluglinie durch die Corona-Krise kaputt geht.
Deswegen hofft man bei der AUA, dass man Geld von Österreich bekommt.
Darüber wird bereits verhandelt.

Die meisten Leute arbeiten gerne daheim!

Wegen Corona arbeiten derzeit viele Leute nicht im Büro, sondern von zu Hause aus.
Das nennt man auch Home-Office.
Die meisten Leute arbeiten jedenfalls gerne daheim.
Das hat man jetzt bei einer Umfrage herausgefunden.
Viele Leute haben sogar gemeint, dass sie daheim mehr Arbeit erledigen können als sonst im Büro.
Es gibt aber auch einige Leute, denen das Arbeiten daheim weniger Spaß macht.
Sie fühlen sich einsam und vermissen ihre Arbeitskollegen im Büro.

Friseure und alle Geschäfte haben wieder geöffnet!

Die Corona-Regeln sind jetzt in Österreich nicht mehr so streng.
Ab morgen dürfen in Wien Menschen in Pflegeheimen und Altersheimen wieder besucht werden.
Die Besucher müssen sich vorher anmelden.
Mittlerweile dürfen in ganz Österreich wieder alle Geschäfte offen haben.
Auch die ganz großen Geschäfte.
Man kann also auch wieder in ein Einkaufszentrum gehen.
Haare schneiden geht ebenfalls.
Auch die Friseure dürfen wieder aufsperren.
Wichtig ist aber weiterhin:
Man muss einen großen Abstand zu anderen Menschen lassen.
Außerdem muss man eine Maske aufsetzen.
Und gerade wenn man unterwegs ist, soll man sich immer wieder die Hände waschen.

Die Sportfans hoffen auf Formel-1-Autorennen in Österreich!

In Österreich geht es uns in der Corona-Krise besser als in vielen anderen Ländern.
Bei uns sind nicht so viele Menschen krank geworden.
Das ist auch der Grund, warum die Regeln nicht mehr so streng sind.
Vielleicht kann bei uns in Österreich sogar bald wieder ein Autorennen gefahren werden.
Dabei geht es vor allem um die Formel 1.
Bei der Formel 1 sitzen die besten Rennfahrer der Welt in den schnellsten Rennautos der Welt.
Wegen Corona sind heuer bisher alle Rennen abgesagt worden.
Jetzt hoffen alle Fans, dass das Formel 1 Rennen in Österreich stattfinden kann.
Es soll in zwei Monaten gefahren werden.
Wenn es das Formel-1-Rennen in Österreich gibt, werden wir es uns aber nur im Fernsehen anschauen können.
Zuschauen an der Rennstrecke wird nämlich verboten sein.

Man kann heuer im Sommer Baden gehen!

Lange war nicht klar, ob wir heuer im Sommer baden gehen können.
Jetzt ist es fix:
Die Wiener Freibäder werden am 29. Mai aufsperren.
Allerdings gelten dann wichtige Regeln.
Es dürfen weniger Leute als sonst ins Freibad.
Und man muss Abstand lassen zu anderen Leuten.
Die Bademeister müssen außerdem darauf schauen, dass nicht zu viele Menschen gleichzeitig im Wasser sind.
Für Familien mit Kindern gibt es noch eine gute Nachricht:
Ab morgen werden in Wien der Reihe nach die Spielplätze wieder aufgesperrt.

Sendungshinweis:

Der Wochenrückblick ist jeden Sonntag auf Radio Wien zu hören:
8.30 Uhr und 9.30 Uhr
13.30 Uhr und 14.30 Uhr

Ein Wiener hat sich verletzt, weil er einen Tiroler nicht verstanden hat!

In Tirol ist ein Wiener über eine Kellerstiege gestürzt, weil er die Sprache der Tiroler nicht verstanden hat.
Der Wiener wollte in einem Gasthof aufs Klo gehen.
Er hat den Tiroler Kellner nach dem Weg gefragt.

Zum Klo hätte der Wiener die Stiege nach oben nehmen müssen.
Er hat den Tiroler aber falsch verstanden.
Deswegen ist er runter in den dunklen Keller gegangen, über eine alte Holz-Stiege ohne Geländer.
Der Wiener ist gestolpert und gestürzt.
Dabei hat er sich verletzt.
Der Wiener hat Geld von dem Gasthof verlangt.
Das hat er auch bekommen, aber weniger als er wollte.
Ein Richter hat gemeint, dass der Wiener auch selbst schuld ist.
Der Richter findet:
Der Wiener hätte nachfragen müssen, wenn er die Tiroler Sprache nicht verstanden hat.

Der Radio Wien Wochenrückblick zum Nachhören: