Mücke sitzt auf Haut
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Der richtige Insektenschutz

Gelsen, Mücken oder Wespen – die Zeit der lästigen Quälgeister ist wieder da. Insektenschutzmittel gibt es viele, „Radio Wien“ – Apothekerin Elisabeth Sommer weiß, wie man sich am besten schützt und die Stiche richtig behandelt.

Insektenschutz ist aus zwei Gründen wichtig, einerseits, weil man natürlich die unangenehmen Symptome wie Rötungen, Juckreiz und Schwellungen verhindern möchte. Andererseits können Insektenstiche manchmal auch schwerwiegende Folgen haben: Insekten können Krankheitsüberträger sein, zum Beispiel von Malaria. Darüber hinaus kann auch Borreliose von Mücken übertragen werden, oder aber es können allergische Reaktionen auftreten.

Sendungshinweis

„Gut gelaunt in den Tag“, 9. Juni 2020

Es gibt ganz einfache Mittel, um sich vor Insekten zu schützen: Langärmelige Kleidung in neutralen, gedeckten Farben oder auch Schutzgitter an den Fenstern oder Moskitonetze. Außerdem gibt es spezielle Insektenschutzmittel mit verschiedenen Wirkstoffen. Diese sogenannten Repellents gibt es als Sprays, Lotionen oder auch als Roll on, es gibt auch biologische Wirkstoffe, die besonders gut für Kinder geeignet sind. Diese Repellents eignen sich als Spray auch gut zur Imprägnierung von Kleidung und Moskitonetzen. Wenn sie gleichzeitig einen Sonnenschutz verwenden, gilt, zuerst die Haut mit Sonnencreme eincremen und darüber dann den Insektenschutz auftragen. Auch ätherische Öle, wie Zitronella-, Lavendel- oder Eukalyptusöl haben sich gut als Insektenschutz bewährt.

Frau kratzt sich am Arm
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Insektenstiche desinfizieren und kühlen

Wenn ein Stachel in der Wunde steckt, dann sollte dieser mit einer Pinzette entfernt werden. Die Einstichstelle wird dann desinfiziert und im Anschluss gekühlt, am besten mit kalten Umschlägen, essigsaurem Tonerde-Gel oder antihistaminischen Salben. Eine andere Möglichkeit ist der sogenannte Stichheiler, ein elektrisches Gerät, das den Stich mittels Hitze behandelt. Die Einstichstelle wird dabei auf 50 Grad erwärmt, das reicht aus um das Insektengift, das ja ein Eiweiß ist, unwirksam zu machen.

Etwa zwei Wochen sollte man die Einstichstelle wegen der Borreliose Gefahr und anderer Reaktionen beobachten. Wenn Fieber, eine starke Schwellung oder Atemnot auftreten, könnte es sich um eine allergische Reaktion handeln, dann sollte man sofort einen Arzt aufsuchen.