Novak Djokovic und Alexander Zverev umarmen sich bei dem Turnier in Belgrad
AFP/Andrej Isakovic
AFP/Andrej Isakovic
Radio Wien

Wochenrückblick in Einfacher Sprache

Der Wochenrückblick „Einfach! Wichtig!“ in Einfacher Sprache ist jeden Sonntag auf Radio Wien zu hören. Hier kann man den Wochenrückblick vom 28. Juni 2020 lesen und noch einmal anhören. Ein Thema: Mehrere Tennis-Stars sind nach einem Turnier coronakrank.

Ab Mittwoch dürfen wir wieder jeden Sport machen

Die Corona-Regeln für Sport sind bald viel weniger streng.
Ab Mittwoch dürfen wir wieder jeden Sport machen.
Und zwar drinnen und im Freien.
Wir können zum Beispiel wieder ganz normal mit Freunden oder im Verein Fußball oder Handball spielen.
Auch Karate und Boxen ist wieder erlaubt.
Man muss aber immer aufschreiben, wer mitmacht.
Bis jetzt haben wir wegen der Corona-Krankheit auch beim Sport Abstand halten müssen.
Joggen oder Tennis war möglich.
Fußball zum Beispiel war nicht erlaubt.
Beim Fußball hat es nur Ausnahmen für die Profis gegeben.

Mehrere Tennis-Superstars sind nach einem Turnier coronakrank

Mehrere Tennis-Superstars haben sich mit dem Coronavirus angesteckt.
Sie haben alle bei einem Turnier in Serbien mitgespielt.
Auch Novak Djokovic hat sich angesteckt.
Er ist derzeit der beste Tennisspieler der Welt.
Er hat das Turnier mitorganisiert.
Es gibt viel Kritik.
Bei dem Turnier waren sehr viele Zuschauer.
Sie sind eng nebeneinander gesessen.
Auch die Tennis-Stars haben keinen Abstand gehalten.
Sie haben sich sogar umarmt.
Auch der österreichische Tennis-Spieler Dominik Thiem war bei dem Turnier.
Er hat die Corona-Krankheit aber nicht bekommen.

Der österreichische Finanzminister hat keinen Laptop

In Wien findet derzeit der Ibiza-Untersuchungsausschuss statt.
Es geht um das berühmte Ibiza-Video.
Der Politiker Heinz-Christian Strache von der Partei FPÖ ist dabei heimlich gefilmt worden.
Er hat einer angeblich reichen Frau viele Dinge versprochen, wenn sie seiner Partei Geld gibt.
Andere Politikerinnen und Politiker wollen jetzt herausfinden, was genau passiert ist.
Diese Woche haben der Kanzler Sebastian Kurz und der Finanzminister Gernot Blümel viele Fragen beantworten müssen.
Sie sind von der Partei ÖVP und haben mit der FPÖ regiert
Der Finanzminister hat dabei erzählt, dass er für seine Arbeit gar keinen Laptop hat.
Er erledigt alles auf seinem Handy.

In Deutschland gibt es sehr viele Corona-Kranke in einer Fleischfabrik

In Deutschland haben sich in einer Fleischfabrik ganz viele Menschen mit dem Coronavirus angesteckt.
Die Fabrik heißt Tönnies.
Sie ist die größte Fleischfabrik Deutschlands.
Tönnies stellt zum Beispiel Faschiertes, Schnitzel oder Wurst her.
Über 1.500 Mitarbeiter sind krank geworden.
Jetzt gibt es wieder sehr strenge Corona-Regeln für die ganze Region.
Kinos, Fitness-Studios und auch Schulen und Kindergärten sind zu.
In Fleischfabriken verbreitet sich das Coronavirus besonders gut.
Denn es ist dort immer kühl, wie in einem riesigen Kühlschrank.
Und das Virus kann bei Kälte länger überleben.

Sendungshinweis:

Der Wochenrückblick ist jeden Sonntag auf Radio Wien zu hören:
8.30 Uhr und 9.30 Uhr
13.30 Uhr und 14.30 Uhr

Am Wiener Donaukanal gibt es jetzt mehr Kontrollen

Am Wiener Donaukanal treffen sich derzeit besonders viele Menschen.
Sie feiern Partys und hören Musik.
Discos und Nachtlokale sind wegen Corona ja noch geschlossen.
Andere Menschen stören die Treffen am Donaukanal.
Denn es ist laut, und es gibt viel Müll.
Die Stadt und die Polizei machen deswegen jetzt mehr Kontrollen.
Es werden auch mehr Mistkübel und Toiletten aufgestellt.
Die Polizistinnen und Polizisten kontrollieren auch, ob alle genug Abstand halten.

In Wien sind Gasthaus-Gutscheine direkt aus Briefkästen gestohlen worden

In Wien haben diese Woche alle Menschen in einen Gutschein von der Stadt zugeschickt bekommen.
Mit diesem kann man in vielen Gasthäusern und Cafés Essen und Getränke kaufen.
Nicht alle Menschen haben ihren Gutschein auch bekommen.
Diebe haben mehrere Briefkästen aufgebrochen und die Gutscheine gestohlen.
Die betroffenen Menschen bekommen von der Stadt einen neuen Gutschein.
Der gestohlene Gutschein wird ungültig gemacht.
Die Diebe können ihn also nicht einlösen.
Wer seinen eigenen Gutschein nicht braucht, darf ihn aber verkaufen oder verschenken.

Der Radio Wien Wochenrückblick zum Nachhören: