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Radio Wien

Wochenrückblick in Einfacher Sprache

Der Wochenrückblick „Einfach! Wichtig!“ in Einfacher Sprache ist jeden Sonntag auf Radio Wien zu hören. Hier kann man den Wochenrückblick vom 6. Dezember 2020 lesen und auch noch einmal anhören. Ein Thema diesmal: Der Corona-Massentest.

Der Politiker Karl-Heinz Grasser muss vielleicht acht Jahre ins Gefängnis!

Karl-Heinz Grasser war ein sehr berühmter Politiker in Österreich.
Das ist jetzt aber 14 Jahre.
Karl-Heinz Grasser war früher Finanzminister.
Der Finanzminister ist fürs Geld verantwortlich, das Österreich gehört.
Als Finanzminister soll Karl-Heinz Grasser aber auch ein paar Geheimnisse verraten haben.
Und zwar gegen viel Geld an ein paar Geschäftsleute.
In so einem Fall sprechen wir von „Korruption“.
Man kann dazu auch sagen, dass ein Politiker gekauft worden ist.
So etwas ist streng verboten.
Ein Gericht hat Karl-Heinz Grasser deswegen nun hart bestraft: mit acht Jahren Gefängnis.
Ob er wirklich acht Jahre ins Gefängnis muss, ist aber noch nicht fix.
Karl-Heinz Grasser findet das Urteil falsch und ungerecht.
Nun müssen noch einmal andere Richter darüber nachdenken, ob Karl-Heinz Grasser schuld ist oder nicht.
Bis sie sich entscheiden können, wird es noch länger dauern.

Die Corona-Regeln sind ab morgen weniger streng!

Fast drei Wochen lang sind wegen Corona die meisten Geschäfte in Österreich zugesperrt gewesen.
Ab morgen kann man wieder in allen Geschäften einkaufen.
Man kann sich beim Friseur auch wieder die Haare schneiden lassen.
Ab morgen können auch alle Kinder unter 14 wieder in die Schule gehen.
Die meisten Jugendlichen über 15 müssen hingegen noch daheim bleiben.
Sie müssen weiter von daheim aus lernen.
Zugesperrt bleiben auch noch die Gasthäuser.
Die Wirte müssen noch länger geschlossen haben.
Und generell sollen wir weiterhin so wenig Leute wie möglich treffen.

In Österreich kann sich jeder auf Corona testen lassen!

In dieser Woche hat der Corona-Massentest begonnen.
(Zu sehen auch am Bild ganz oben.)
Gemeint ist damit, dass sich alle Menschen testen lassen können.
Bei dem Test kann man schnell herausfinden, ob man Corona hat oder nicht.
Manche Leute spüren es nämlich nicht, wenn sie Corona haben.
Das ist besonders gefährlich.
Diese Leute bleiben nicht daheim und können andere Menschen anstecken.
In Wien gibt es drei Orte, wo man sich testen lassen kann.
Bei der Messe, in der Marxhalle und in der Stadthalle.
Der Test geht noch eine ganze Woche bis zum nächsten Sonntag.
Man muss sich aber vorher im Internet anmelden.
Dafür gibt es eine eigene Homepage.

Hier gehts zur Anmeldung für den Massentest

Wer sich damit nicht auskennt, soll jemanden um Hilfe bitten.
Zum Beispiel einen Freund oder ein Familienmitglied.

Die älteren Leute bekommen spezielle Schutzmasken!

Wegen Corona müssen vor allem ältere Leute besonders vorsichtig sein.
Für sie kann Corona sehr gefährlich werden.
Damit sich die älteren Leute nicht anstecken, bekommen sie jetzt spezielle Schutzmasken.
Diese Masken haben den komplizierten Namen „FFP2-Masken“.
Diese Masken sind jedenfalls viel besser, als normale Masken für Mund und Nase.
Jeder über 65 Jahren soll diese guten Schutzmasken nun mit der Post nach Hause bekommen.
Wann genau, wissen wir noch nicht.
Aber vielleicht geht es sich vor Weihnachten noch aus.

Sendungshinweis

Der Wochenrückblick ist jeden Sonntag auf Radio Wien zu hören:
8.30 Uhr und 9.30 Uhr
13.30 Uhr und 14.30 Uhr

Unsere Nachbarländer wollen Österreich das Schifahren verbieten!

Rund um Weihnachten gehört vor allem in den Bergen das Schifahren dazu.
Unsere Nachbarländer Deutschland und Italien haben Angst, dass sich in der Gondel viele Leute mit Corona anstecken.
Deutschland und Italien verlangen deswegen, dass die Schi-Lifte in Österreich nicht fahren dürfen.
Bei uns in Österreich ist man beleidigt.
Man will sich das nicht vorschreiben lassen.
Vermutlich dürfen deswegen die Schi-Lifte in den Weihnachtsferien fahren.

Die Wiener Christkindlmärkte werden wieder abgebaut!

Wegen Corona gibt es heuer keine Christkindlmärkte.
Viele Leute im dichten Gedränge:
Das wäre zu gefährlich.
Die Stände müssen wieder abgebaut werden.
Einige Händler verkaufen ihre Sachen nun übers Internet.
Kekse und Punsch bekommt man dann zum Beispiel nach Hause geliefert.

Der Radio Wien Wochenrückblick zum Nachhören: