FFP2-Masken
APA/Barbara Gindl
APA/Barbara Gindl
Radio Wien

Wochenrückblick in Einfacher Sprache

Der Wochenrückblick „Einfach! Wichtig!“ in Einfacher Sprache ist jeden Sonntag auf Radio Wien zu hören. Hier kann man den Wochenrückblick vom 24. Jänner 2021 lesen und sich auch noch einmal anhören. Ein Thema ist die FFP2-Maskenpflicht beim Einkaufen.

Die meisten Geschäfte bleiben geschlossen

Eigentlich hätten morgen alle Geschäfte wieder aufsperren sollen.
Doch die Politiker haben den sogenannten Lockdown um zwei Wochen verlängert.
Weil sich noch immer zu viele Menschen mit dem Corona-Virus anstecken.
Das bedeutet Möbelgeschäfte oder auch Buchhandlungen müssen noch geschlossen bleiben.
Offen haben weiterhin zum Beispiel Lebensmittelgeschäfte.
Ab morgen gelten allerdings strengere Regeln.
So müssen wir zu Fremden ab morgen einen noch größeren Abstand halten.
Zwei Meter statt einem Meter.

Beim Einkaufen müssen wir eine FFP2-Maske tragen

Ab morgen müssen Erwachsene und Kinder ab 14 Jahre eine spezielle Maske aufsetzen, wenn sie einkaufen gehen.
Die Maske hat den komplizierten Namen FFP2-Maske und schützt noch besser vor dem Corona-Virus als die normale Stoff-Maske.
Kaufen kann man diese FFP2-Maske in der Apotheke oder im Supermarkt.
Die neue Maske brauchen Erwachsene und Jugendliche auch, wenn sie mit dem Bus, mit der Straßenbahn, mit der U-Bahn oder auch mit dem Zug fahren.
Das alles haben die Politiker entschieden.
Weil sie nicht wollen, dass sich noch mehr Menschen mit dem Corona-Virus anstecken

An den Schulen gibt es weiterhin keinen normalen Unterricht

Derzeit sollten Kinder weiter zu Hause lernen und nicht in die Schule gehen.
Trotzdem sind viele Kinder und Jugendliche in der Schule.
Zum Beispiel, weil die Eltern arbeiten müssen und selbst keine Zeit zum Aufpassen haben.
Ab morgen gelten jedenfalls auch in der Schule wegen Corona neue Regeln.
Auch dort müssen ältere Kinder ab 14 eine FFP2-Maske tragen.
Diese Regel wird vermutlich auch gelten, wenn die Schule wieder richtig aufsperrt.
Das wird in Wien und in Niederösterreich frühestens in zwei Wochen sein.
Davor sind ja auch noch die Semesterferien.

Eine Liste legt fest, wer zuerst gegen das Corona-Virus geimpft wird

Gegen das Corona-Virus hilft eigentlich nur eine Impfung.
Bei einer Impfung wird mit einer Spritze eine spezielle Flüssigkeit in den Körper gespritzt.
Diese Flüssigkeit verhindert, dass man krank wird.
Diese Flüssigkeit nennt man auch Impfstoff.
Aber noch gibt es nicht so viel Impfstoff, dass sich alle Menschen in Österreich impfen lassen können.
Deshalb gibt es eine Liste, wer zuerst an die Reihe kommt.
Das sind vor allem alte und kranke Menschen und Menschen mit einer Behinderung.
Seit dieser Woche kann man sich in Wien für eine Impfung anmelden.
Entweder im Internet auf der Homepage impfservice.wien oder man ruft an unter der Telefonnummer 1450.

Sendungshinweis

Der Wochenrückblick ist jeden Sonntag auf Radio Wien zu hören:
8.30 Uhr und 9.30 Uhr
13.30 Uhr und 14.30 Uhr

Joe Biden ist jetzt Präsident von Amerika

Joe Biden ist seit dieser Woche der Präsident von Amerika.
Am Mittwoch ist Joe Biden bei einer Feier vereidigt worden.
Das bedeutet:
Er hat sich dazu verpflichtet ein ehrlicher und guter Präsident zu sein.
Joe Biden ist der 46. Präsident von Amerika.
Vor ihm ist Donald Trump der Präsident gewesen.
Und der hat einige Sachen gemacht, die Joe Biden nicht gut findet.
Deshalb hat Joe Biden diese Dinge wieder rückgängig gemacht.
Er will zum Beispiel, dass die Menschen wieder mehr auf die Umwelt achten und sich besser vor Corona schützen.

Alexej Nawalny ist verhaftet worden

Im vergangenen Sommer ist in Russland ein berühmter Politiker vergiftet worden.
Er heißt Alexej Nawalny.
Deshalb ist Alexej Nawalny in einem Krankenhaus in Deutschland behandelt worden.
Nun ist er wieder gesund.
Vor ein paar Tagen ist er wieder zurück nach Russland geflogen.
Doch dort ist Alexej Nawalny von der Polizei verhaftet und eingesperrt worden.
Das ärgert viele Menschen.
Sie glauben:
Alexej Nawalny ist verhaftet worden, weil er Wladimir Putin kritisiert hat.
Wladimir Putin ist der Präsident von Russland.
Und Wladimir Putin soll auch dahinter stecken, dass Alexej Nawalny vergiftet worden ist.

Der Radio Wien Wochenrückblick zum Nachhören: