Gesundes Essen, Diät
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Volles Leben

Entschlacken und Entgiften: die Frühjahrskur

Der Frühlingsbeginn ist immer ein guter Zeitpunkt, um seinen Körper zu reinigen und gesünder zu leben. „Radio Wien“ – Apothekerin Elisabeth Sommer hat Tipps zum Entschlacken, Entgiften und Entsäuern.

Zur Darmreinigung empfiehlt sich eine 4-wöchige Kur mit unverdaulichen Pulvern und Lehm, Löß oder Zeolithgestein, die im Körper Toxine, schädliche Bakterien und überschüssige Säure binden und anschließend über den Stuhl ausgeschieden werden. Unterstützend helfen entwässernde Heilkräuter wie Zinnkraut oder Brennessel, die zweimal täglich als Tee getrunken werden. Trinken Sie über den Tag verteilt auch mindestens 1,5 Liter stilles Wasser, damit die gelösten Schadstoffe über die Niere ausgeschieden werden. Ansonsten können unangenehme Kopfschmerzen auftreten. Hochwertige Probiotika schaffen ein gesundes Darmmilieu und werden am besten über die ganze Dauer der Kur eingenommen.

Sendungshinweis

„Gut gelaunt in den Tag“, 23. März 2021

Die Leber ist unser wichtigstes Entgiftungsorgan. Sie leistet sehr viel für unseren Körper und deshalb sollte sie auch regelmäßig regeneriert werden. Einmal im Jahr ist auch eine mehrwöchige Leberkur empfehlenswert. Zu den Arzneipflanzen, die die Leberfunktion unterstützenzählt zum Beispiel die Mariendistel mit dem Wirkstoff Silymarin, der nachweislich leberregenerierend wirkt. Auch Artischocke, Löwenzahn und Pfefferminze sind zur Selbstmedikation geeignet. Wermut und Enzian wirken durch Bitterstoffe und können nach fettem Essen hilfreich sein. Positiv auf die Leber wirkt auch eine spezielle Teemischung aus Kümmel, Pfefferminze, Fenchelsamen und Anisfrüchten. Diesen Tee kann man über drei Wochen lang regelmäßig trinken. Auch der bereits erwähnte Zeolith wirkt leberentgiftend.

Frau isst Obst im Garten
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Basenpulver, Darmreinigung und Leberkur

Der Säure-Basen-Haushalt des Körpers ist ein sensibles Gleichgewichtssystem, das den pH-Wert konstant hält. Was wir essen, wird im Körper verarbeitet, und dabei entstehen sogenannte Säuren- und Basenäquivalente. Wenn man zum Beispiel viel Fleisch, Fisch, Eier, Wurst und phosphathaltige Limonaden zu sich nimmt, dann kommt es zu einem Säureüberschuss. Um diesen Überschuss auszugleichen gibt es im Körper verschiedene Ausgleichsmechanismen: Niere, Leber, Lunge, aber auch Knochen und Nebennieren können Säuren abpuffern. Wenn der Säure-Basen-Haushalt dauerhaft gestört ist, dann können langfristig Krankheiten entstehen wie zum Beispiel Rheuma, Osteoporose, Allergien oder auch Bindegewebsschwäche. ==

Ein Lebensstil mit hauptsächlich pflanzlicher Kost, vielen Mineralstoffen und ausreichend Bewegung an der frischen Luft übt einen günstigen Einfluss auf das Säure-Basen-Gleichgewicht aus. Basenbildend sind etwa frische Gemüsesorten, Obst, Hülsenfrüchte, Joghurt, Buttermilch oder Molke zum Beispiel. Besonders empfehlenswert ist auch eine Basenkur mit Basenpulver, das eine Mischung aus verschiedenen Mineralstoffen enthält: 3 Monate lang wird täglich ein gehäuften Teelöffel Basenpulver in Wasser aufgelöst und eine halbe Stunde vor dem Frühstück oder alternativ eine Stunde nach dem Abendessen getrunken.