Rudolf Anschober
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Radio Wien

Wochenrückblick in Einfacher Sprache

Der Wochenrückblick „Einfach! Wichtig!“ in Einfacher Sprache ist jeden Sonntag auf Radio Wien zu hören. Hier kann man den Wochenrückblick vom 18. April 2021 lesen und sich auch noch einmal anhören. Ein Thema: Gesundheits-Minister Rudolf Anschober hört auf.

Wir bekommen einen neuen Gesundheits-Minister

Rudolf Anschober will nicht mehr Gesundheits-Minister von Österreich sein.
Das hat er am Dienstag (13. April) gesagt.
Der Grund sind gesundheitliche Probleme.
Rudolf Anschober sagt, er hat zu viel gearbeitet.
Daher ist ihm die Kraft ausgegangen.
Jetzt haben wir bald einen neuen Gesundheits-Minister.
Er heißt Wolfgang Mückstein und war bisher Arzt in Wien.
Wolfgang Mückstein fängt am Montag (19. April) mit der Arbeit als Gesundheits-Minister an.
Er gehört wie Rudolf Anschober zur Partei „Die Grünen“.

Sendungshinweis

Der Wochenrückblick ist jeden Sonntag auf Radio Wien zu hören:
8.30 Uhr und 9.30 Uhr,
13.30 Uhr und 14.30 Uhr

Wien und Niederösterreich verlängern den Lockdown

In Wien und in Niederösterreich dauert der Corona-Lockdown noch länger.
Grund sind die vielen Corona-Kranken in den Krankenhäusern.
Die meisten Geschäfte bleiben zu.
Fast alle Schülerinnen und Schüler lernen zuhause.
Man darf nur aus bestimmten Gründen hinausgehen.
Man darf nur ganz wenige Menschen treffen.
Die strengen Regeln gelten wahrscheinlich bis 2. Mai.
In den Schulen soll es schon früher wieder Unterricht geben.
Auch im Burgenland gibt es viele Corona-Kranke.
Trotzdem endet der Lockdown im Burgenland schon am Montag (19. April).

Bei den Corona-Impfungen soll es nun schneller gehen

Bei den Corona-Impfungen wird Österreich jetzt doch schneller.
Es gibt zwar immer noch einige Probleme.
Aber die Firmen Biontech und Pfizer können jetzt schneller liefern.
Wir bekommen von ihnen sehr viel Impfstoff bis zum Sommer.
Dieser Impfstoff hätte eigentlich erst im Winter geliefert werden sollen.
Nun können mehr Menschen früher gegen Corona geimpft werden.
Dadurch sollen die Corona-Regeln bald weniger streng werden.
Das sagt die Regierung.
Mitte Mai soll mehr erlaubt werden.
Es könnten zum Beispiel alle Gasthäuser aufsperren.
Nächste Woche soll es einen genauen Plan geben.

Die Fußball-Klub Austria Wien hat zu wenig Geld

Der Fußball-Klub Austria Wien hat große Probleme.
Der Klub darf vielleicht nicht mehr in der Bundesliga mitspielen.
In der Bundesliga spielen die besten Fußball-Klubs aus ganz Österreich.
Sie müssen dafür aber auch genug Geld haben.
Sie müssen ja die Spieler, die Trainer und die großen Stadien bezahlen.
Der Fußball-Klub Austria Wien hat im Moment zu wenig Geld.
Deshalb muss der Klub vielleicht bald in der Regional-Liga spielen.
Dort spielen Fußball-Klubs aus Wien, Niederösterreich und dem Burgenland, die nicht ganz so gut sind.

Die Post will Pakete bis ins Vorzimmer liefern

Wenn die Post ein Paket bringt, ist man nicht immer zuhause.
Man bekommt dann einen gelben Zettel.
Damit muss man das Paket selbst bei der Post abholen.
Das soll sich jetzt ändern.
Die Post will Pakete direkt in die Wohnungen und Häuser bringen, auch wenn niemand da ist.
Dafür sollen spezielle Tür-Schlösser montiert werden.
Die Post kann die Schlösser öffnen und die Pakete in den Vorraum stellen.
Derzeit testet die Post das.
Schon jetzt kann man der Post erlauben, dass sie Pakete vor die Tür stellt.
Doch die Pakete können dann gestohlen werden.

Prinz Philips Begräbnis war ganz genau geplant

In Großbritannien war am Samstag (17. April) das Begräbnis von Prinz Philip.
Prinz Philip war der Mann von Königin Elizabeth.
Er war schon fast hundert Jahre alt.
Normalerweise wären sehr viele Leute gekommen.
Wegen Corona waren aber nur ganz wenige aus der Familie dabei.
Alle Details waren geplant, sogar die Kleidung der Leute.
Es haben auch keine Flugzeuge fliegen dürfen, damit es keinen Lärm gibt.
Ein besonderer Gelände-Wagen hat den Sarg transportiert.
Der Gelände-Wagen ist extra dafür gebaut worden.
Prinz Philip hat ihn sogar mit-entworfen.

Der Radio Wien Wochenrückblick zum Nachhören:

Gefördert aus Mitteln des Sozialministeriums.