Kolonnenverkehr auf der Tauernautobahn
ORF / Peter-Paul Hahnl
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Wirtschaft

ASFINAG: WLAN für autonomes Fahren

Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen werden bis 2023 mit einem speziellen WLAN für die Fahrzeugkommunikation ausgerüstet. Laut ASFINAG ist das ein „großer Schritt in Richtung autonomes Fahren“.

Infrastruktur und moderne Fahrzeuge sollen „künftig schnell und sicher miteinander kommunizieren können“, informierte die ASFINAG. Die Vorbereitungen beginnen Anfang nächsten Jahres. Das System heißt C-ITS (Cooperative Intelligent Transport Systems). Bis zu 500 WLAN-Boxen werden laut ASFINAG landesweit installiert.

Die Entscheidung für diese Technologie habe „keinen Einfluss auf andere, zukünftige ergänzende Technologien“ wie den superschnellen Datenfunk 5G. „Aber WLAN ist ausgereift und sicher“, sagte ASFINAG-Geschäftsführer Bernd Datler. Das Unternehmen könne die vorhandenen Informationen so verteilen, dass auch eine andere, künftige Technologie versorgt werden kann. WLAN wird bereits im Raum Wien und Graz sowie auf Warnleitanhängern der ASFINAG eingesetzt.

Daten sollen von Fahrzeugen auch an ASFINAG gehen

Die ersten geeigneten Fahrzeuge seien laut ASFINAG im Anrollen: Volkswagen habe die Serieneinführung der WLAN-Technologie in einem der nächsten Kfz angekündigt, weitere Hersteller hätten ähnliche Pläne, zum Beispiel auch, um die teilautomatische Fahrt in Lkw-Konvois zu unterstützen.

Der Informationstransfer soll auch in die andere Richtung fließen: Von den Fahrzeugen könnten Daten an die ASFINAG gesendet werden, um andere Verkehrsteilnehmer mit Updates entlang der Strecke zu versorgen. Die Vorteile für die Lenker laut dem Unternehmen: Solche frühzeitigen Informationen zum Beispiel über Fahrstreifensperren, Baustellen, Tempolimits, Pannen oder Unfälle werden am Bordcomputer angezeigt. Am meisten profitiere die Verkehrssicherheit.