Circus Safari
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Chronik

Für gestrandeten Circus Safari wird es eng

Nach wie vor gibt es für den Circus Safari keine Lösung. Auf Grund der CoV-Krise ist der Zirkus in Wien auf einem Grundstück in Penzing gestrandet. Einmal konnte der Vertrag verlängert werden. Ende Mai läuft die Frist aber ab und der Platz in Penzing muss geräumt werden.

Der Circus Safari ist ein typischer Wanderzirkus. Das ganze Jahr sei man unterwegs, sagt Benjamin Spindler vom Zirkus. Einen eigenen Standplatz oder Lagerhallen gibt es deshalb nicht. Bis 23. Februar wollte der Zirkus eigentlich in Wien spielen, doch dann kam die Coronavirus-Krise und der Zirkus konnte nicht weiterziehen.

Seither ist Spindler auf der Suche nach einem Standort. „Der Stand ist, dass wir derzeit an fünf Flächen d’ran sind. Zwei am Stadtrand und drei direkt in Wien. Und wir hoffen natürlich, dass die eine oder andere Fläche klappt“, sagte Spindler. In den nächsten Tagen sollte ein entsprechender Vertrag mit einem der fünf Verhandlungspartner abgeschlossen werden, hofft Spindler,denn man könne sich ja nicht in Luft auflösen.

 Gestrandeter Circus Safari darf bis Juni auf Wiener Standort bleiben
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Derzeit lagert der Zirkus noch auf dem Areal in Auhof

Mietvertrag für Areal in Auhof letztmalig verlängert

Derzeit lagert der Zirkus auf dem Areal eines aufgelassenen Autohaus-Standorts. Der Mietvertrag wurde bis zum 31. Mai 2020 letztmalig verlängert, die Miete bis dahin erlassen, hieß es von der Frey-Holding. Danach ende das Mietverhältnis automatisch. Ursprünglich hatte der Circus Safari das Areal in Auhof vom 2. Dezember 2019 bis zum 23. Februar 2020 gemietet.

Zuletzt sah es so aus, als ob es ein Happy End in Simmering geben könnte. Es gab Gespräche, ein Areal der Wiener Linien beim Gasometer nutzen zu können. Die Wiener Linien bestätigten gegenüber dem „Kurier“ das Nein zur Grundstücksnutzung. Man habe die Anfrage des Zirkus geprüft, „das Gesamtpaket hat aber nicht gepasst“, wird ein Sprecher zitiert. Das sei nichts Ungewöhnliches.