Schriftzug Volksschule
ORF.at/Carina Kainz
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Chronik

Zwei CoV-Fälle an Volksschulen

Nach Vorarlberg sind am Freitag auch in Wien zwei Infektionen mit dem Coronavirus an Volksschulen bekanntgeworden. Eine Lehrerin bzw. eine Schülerin sind infiziert. Die Kontaktpersonen wurden unter Quarantäne gestellt, der Schulbetrieb läuft weiter.

In einer Volksschule in Floridsdorf ist eine Lehrerin erkrankt und positiv auf Covid-19 getestet worden. Über das Contact-Tracing wurden außerdem zwei Lehrerkollegen als Kontaktpersonen ausfindig gemacht, getestet und unter Quarantäne gestellt. Die Testergebnisse sind noch ausständig.

In der Volksschule in Wieden ist eine Schülerin betroffen. Dies sei erst am heutigen Freitag gemeldet worden – also „noch ganz frisch“, berichtete die Krisenstab-Sprecherin. Als Kontaktpersonen werden die Klasse des Mädchens – also jene Schülergruppe, mit der sie den Unterricht besucht – sowie die Lehrerin getestet und ebenfalls zwei Wochen unter Quarantäne gestellt.

„Derzeit gibt es sonst keine positiven Fälle an Schulen“

Sowohl in Floridsdorf als auch in Wieden läuft der Schulbetrieb ansonsten normal weiter. Alle verantwortlichen Stellen, etwa die Bildungsdirektion, aber auch die Eltern seien über die Erkrankungen informiert worden. Laut Krisenstab handelt es sich derzeit um die einzigen zwei Wiener Schulen, an denen es nachweisliche Coronavirus-Erkrankungen gibt. „Derzeit gibt es sonst keine positiven Fälle an Schulen“, so die Sprecherin.

Wien meldet 17 neue Coronavirus-Erkrankungen

In Wien hat es bis Freitag um 8.00 Uhr 17 Neuerkrankungen binnen 24 Stunden gegeben (Die Schülerin ist in den Zahlen enthalten, die Lehrerin hat ihren Wohnsitz in einem anderen Bundesland). Damit betrug die Gesamtzahl der bisher diagnostizierten Coronavirus-Fälle in der Stadt 3.076 Personen, teilten die Landessanitätsdirektion und der medizinische Krisenstab der Stadt am Freitagvormittag in einer Aussendung mit. Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit dem Virus stehen, ist damit seit mehr als einer Woche unverändert. Sie beträgt 144. Insgesamt 2.480 Personen sind bereits wieder genesen, hieß es.