Eine Maschine der Austrian Airlines (AUA) beim Start am Flughafen Wien-Schwechat 2019.
APA/Roland Schlager
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Verkehr

AUA verdoppelt bis Oktober Flugangebot

Die AUA bietet wieder mehr Flüge an und wird ab September diverse Wiederaufnahmen und eine große Kapazitätsaufstockung durchführen, wie die Airline mitteilte. Der nun veröffentlichte restliche Sommerflugplan läuft bis Ende Oktober.

Bis dahin werde das Angebot von aktuell 20 auf knapp 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahresprogramm verdoppelt, vorbehaltlich neuer behördlicher Beschränkungen. Ab August fliegt die AUA wieder nach Schanghai – zunächst einmal pro Woche. Ab September kommen weitere Strecken zurück in den Flugplan, die anfangs bis zu einmal täglich bedient werden. Das betrifft Chisinau, Dnipro, Iasi, Jerewan, Klagenfurt, Leipzig, Lemberg, Lyon, Nürnberg und Odessa.

40 Prozent des Vorjahresprogramms

Neben Wiederaufnahmen plant die österreichische Lufthansa-Tochter Erhöhungen der Kapazitäten auf nahezu allen bestehenden Strecken – mehr Flüge und größere Maschinen. Durch das stete Hochfahren des Betriebs steige das Angebot im September auf über 30 Prozent, bis Ende Oktober 2020 seien knapp 40 Prozent des Vorjahresprogramms und über 60 Destinationen wieder im Flugplan.

„Mit der Veröffentlichung des gesamten restlichen Sommerflugplans bieten wir unseren Kunden mehr Planungssicherheit“, so AUA-CCO Andreas Otto. „Die bisherige Nachfrage stimmt uns zuversichtlich, dass wir mit dem Hochfahren des Flugbetriebs auf dem richtigen Weg sind.“

Onlineformular für Erstattung

Passagiere, deren Flug gestrichen wurde und die nicht von der Umbuchungsmöglichkeit Gebrauch machen möchten, können eine Rückerstattung über das Onlineformular auf der AUA-Website beantragen, wurde in der Mitteilung bekräftigt. Fluggäste, die ihren Flug zu einem späteren Zeitpunkt antreten wollen, haben verschiedene Umbuchungsoptionen und können die neue Reise bis Ende 2021 beginnen.

Die AUA ersucht zudem Passagiere, deren geplante Flüge nicht in den nächsten sieben Tagen stattfinden, davon abzusehen, sich in den kommenden Tagen an die Servicehotline zu wenden. Damit können sich die Mitarbeiter zunächst um jene Kunden zu kümmern, die zeitnah abfliegen sollten.