„ALBERTINA MODERN – THE BEGINNING: KUNST IN ÖSTERREICH 1945 BIS 1980“: Direktor Klaus Albrecht Schröder
APA/GEORG HOCHMUTH
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Kultur

Albertina: Yoga in der Sammlung Batliner

In Zeiten des Lockdowns verlegen Museen, Theater und andere Kultureinrichtungen ihre Aktivitäten zunehmend ins Internet. Auch die Albertina ist diesen Weg gegangen. Sie erweitert jetzt ihr virtuelles Sortiment mit durchaus unkonventionellen Angeboten.

So hat die Albertina das Format „Klaus Albrecht Schröder über …“ gestartet. Der Generaldirektor der Albertina stellt in Videos Pläne für neue Ausstellungen vor und spricht auch über aktuelle Themen. Ebenfalls neu ist die Reihe „Museum in a Nutshell“, die Einblicke hinter die Kulissen gewähren soll. Dort werden Fragen wie „Wie erkenne ich eine Fälschung?“ oder „Wie plane ich eine Ausstellung?“ von Kuratorinnen und Kuratoren erklärt.

Die Serie „All Eyes On“ legt unterdessen den Fokus auf einzelne Werke: Chefkurator Christof Metzger nimmt in der ersten Folge etwa die Löffel des Dürer-Hasens genau unter die Lupe. An den Wochenenden lädt das Museum zu einstündigen Live-Führungen durch die Schau „My Generation. Die Sammlung Jablonka“, die via Zoom (Anmeldung erforderlich) stattfinden. Ein virtueller Rundgang durch die Ausstellung ist darüber hinaus auf der Website der Albertina abrufbar.

Entspannungsübungen vor Gemälden

Auf Instagram geht man unkonventionelle Wege: Dort sind ab Montag wöchentlich eine Meditation und eine Yogastunde in der Ausstellung „Monet bis Picasso. Die Sammlung Batliner“ live zu sehen. Angeleitet werden die Entspannungsübungen vor Gemälden aus der Schausammlung von Sabine Harbich, die schon seit langem erfolgreich Yogastunden in den Habsburgischen Prunkräumen der Albertina sowie online durchführt.

Sowohl auf Instagram als auch auf Facebook bietet die Albertina in den kommenden Wochen Gespräche zwischen Kuratoren und Künstlerinnen und Künstlern.