Corona-Impfstoff Biontech
APA/BioNTech SE/BioNTech SE
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Chronik

Die wichtigsten Infos zur Impfung in Wien

Die Impfungen zum Schutz vor Covid-19 sind in Wien im Gange. Hier finden Sie einen aktualisierten Überblick über Zeitplan, Anmeldemöglichkeiten und andere wichtige Informationen zur Impfung gegen das Coronavirus.

Grundsätzlich gilt, dass Impfungen gegen das Coronavirus freiwillig und kostenlos sind. Jede Wienerin und jeder Wiener ab 16 Jahren kann sich impfen lassen. Grundsätzlich gilt auch, dass Impfungen von der Verfügbarkeit der Impfstoffe und der Anzahl der Menschen, die sich impfen lassen wollen, abhängen.

Impfschwerpunkt im April: Über 75-Jährige

In Wien ist die Impfkampagne in vier Phasen unterteilt: In Phase 1 werden Ärzte, Angehörige medizinischer Berufe, Mitarbeiter in medizinischen Einrichtungen sowie Bewohner von Alten- und Pflegeheimen geimpft. Zur Hochrisikogruppe gehören auch Menschen über 80 Jahre, die in ihren eigenen vier Wänden leben. Ebenso sind Menschen mit Behinderung, Pflegebedürftige, Mitarbeiter in Ambulatorien und Reha-Kliniken an der Reihe.

Telefonisch, per SMS oder E-Mail werden die Betroffenen über ihre Impftermine verständigt. Je nachdem, welche Art der Benachrichtigung sie bei der Vormerkung ausgewählt haben. Kontaktiert werden sie gereiht nach Alter und anderen Risikofaktoren.

In Phase 2 sind Apothekenpersonal, Lehrerinnen und Lehrer, Kindergartenpersonal sowie Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Sozial- und Betreuungseinrichtungen an der Reihe. Zudem soll auch die Gruppe der 65- bis 79-Jährigen in dieser Phase geimpft werden. Impfschwerpunkte im April gelten allen Wienerinnen und Wienern über 75 Jahre sowie Hochrisikopatienten über 65 Jahre. Sie können jetzt einen Impftermin ohne Vormerkung reservieren.

In Phase 3 sind die Impfdosen für Mitarbeiter in Betrieben der kritischen Infrastruktur reserviert.

In Phase 4 wird die restliche Bevölkerung geimpft.

Impftermine nach Angaben bei Registrierung

Wer wann geimpft wird, wird in Wien über eine Vormerk-Plattform eingeteilt. Wienerinnen und Wiener, die sich impfen lassen wollen, müssen sich auf dieser Plattform registrieren. Es ist dabei ein Fragebogen auszufüllen, auf dem unter anderem das Alter abgefragt wird. Entsprechend diesen Angaben erfolgt dann die Einteilung in eine der Impfphasen und entsprechende Terminvorschläge für die Impfung werden verschickt.

Die Anmeldung bzw. Vormerkung ist seit Montag, 18. Jänner 2021, 10.00 Uhr online unter Impfservice Wien oder telefonisch bei der Gesundheitshotline unter der Nummer 1450 möglich.

Zahlen zur CoV-Impfung

In Wien erhielten bis 30. März insgesamt 245.161 Menschen eine erste Teilimpfung gegen das Coronavirus. 84.314 Menschen davon haben bereits die zweite Teilimpfung erhalten und sind vollständig immunisiert.

726.706 Menschen meldeten sich bisher für eine Covid-19-Schutzimpfung an. 35.000 Mitarbeiter in allen Spitälern, Rettungsdienste, Mitarbeiter der mobilen Pflege sind geimpft, ebenso fast alle Personen, die mit der Wiener Behindertenhilfe Kontakt haben, aber noch nicht alle Menschen mit Behinderungen.

Geimpft sind ebenso Mitarbeiter in Covid-19-Labors, alle Kontaktpersonen von Schwangeren, die es im März gegeben hat, auch das Bildungspersonal in Schulen und Kindergärten (rund 50.000 Impfungen). Apotheker, Feuerwehr, nicht ärztliche Gesundheitsberufe sind ebenfalls geimpft.

Wo wird geimpft?

Viele Impfungen der Phase 1 fanden zum Beispiel direkt in Heimen und Spitalseinrichtungen statt. Insgesamt sind in Wien derzeit elf Impfzentren eingerichtet, das größte im Austria Center Vienna.

Angekündigt sind auch Impfungen durch Hausärzte. So sollte Mitte April an fünf Standorten damit begonnen werden, Schnupfenboxen in Impfboxen umzuwandeln. Dort könnten niedergelassene Ärzte Termine reservieren, um ihre Patienten zu impfen, ebenso in ausgewählten Arztpraxen.

Auf der Homepage des Impfservice Wien finden sich Sammlungen von Fragen und Antworten zum Thema Corona-Impfung, zum Beispiel ob Kosten entstehen, wie die Impfung abläuft, welche Nebenwirkungen zu erwarten sind usw. Außerdem finden sich dort noch zusätzliche Informationen des Sozialministeriums und der AGES.