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Regionalpark Dreianger bekommt Leitsystem

Der Regionalpark Dreianger ist ein Grüngürtel im Norden der Stadt, der vom Bisamberg bis zum Norbert-Scheed-Wald in der Donaustadt reicht. Er bekommt jetzt ein neues Leitsystem – und ab Mai gibt es geführte Exkursionen im Naturjuwel.

Stammersdorf, Gerasdorf und Süßenbrunn – nach diesen drei Angerdörfern ist der Regionalpark benannt. In Stammersdorf bietet sich auch ein Einstieg in den Grüngürtel. Von der Endstation der Straßenbahnlinien 30 und 31 kommt man fußläufig in den Regionalpark. Dort gibt es nicht nur seltene Pflanzen und Tiere zu bewundern – vor allem Vögel, wie etwa den Neuntöter oder die Dorngrasmücke –, ein neues Leitsystem mit zahlreichen Wegvarianten soll ab sofort auch die Orientierung erleichtern.

Der Marchfeldkanal
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Das Ziel ist ein Grüngürtel um Wien

Führungen ab Mai

Ab Mai gibt es zudem Exkursionen zu Pflanzen und Tieren im Regionalpark, unter anderem spezielle Dämmerungsführungen. Der Regionalpark Dreianger wurde seit 2017 im Zuge eines EU-Projekts geschaffen. Der Regionalpark umfasst ein Gebiet von über 3.000 Hektar. Im Einzugsgebiet leben rund 400.000 Menschen.

„Weitläufige Erholungsflächen wie dieser Regionalpark tragen gerade im städtischen Raum dazu, dass Menschen sich immer wieder neue Ausflugsziele suchen können und besonders dicht gedrängte Hotspots entlastet werden“, freute sich Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ) in einer Aussendung. Neue Pfade und Rastplätze sollen dazu dienen, Wienerinnen und Wiener anzulocken.