Conchita und Symphoniker bei „Fest der Freude“

Beim siebenten „Fest der Freude“ spielen am Mittwochabend die Wiener Symphoniker wieder auf dem Heldenplatz. Unterstützung bekommen sie von Conchita. Höhepunkt des Festaktes bildet die Rede eines KZ-Überlebenden.

Das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) veranstaltet das „Fest der Freude“ zum Gedenken an die Opfer und das offizielle Ende des Zweiten Weltkrieges. Der KZ-Überlebende Shaul Spielmann ist für die Veranstaltung extra aus Israel angereist. Der gebürtige Wiener wurde 1942 verhaftet und deportiert, er überlebte sechs Konzentrationslager. In seinem lebenslangen Engagement als Zeitzeuge erinnert er an die Grausamkeiten des Nazi-Terrors und fordert gleichzeitig zu Solidarität auf.

Conchita mit den Symphonikern am Fest der Freude

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Conchita bei der Generalprobe am Vormittag

Conchita singt „Ode an die Freude“

Neben dem Tag der Befreiung stehen heuer inhaltlich Europa und Menschenrechte im Zentrum. Eröffnet wird der Festakt durch den MKÖ-Vorsitzenden Willi Mernyi und mit einer Rede von Bundespräsident Alexander Van der Bellen. Zudem wird es Statements von Botschaftern der Befreiernationen, der Europäischen Kommission, der Israelitischen Kultusgemeinde Wien (IKG), des Vereins Gedenkdienst und des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes (DÖW) geben. Moderiert wird die Veranstaltung von Katharina Stemberger.

TV-Hinweis

Auch dieses Jahr überträgt ORF III live vom Wiener Heldenplatz. Beginn ist um 19.30 Uhr.

Die Wiener Symphoniker erhalten bei ihrem Gratiskonzert am Abend auf dem Heldenplatz Unterstützung von Conchita, die zum Abschluss Beethovens „Ode an die Freude“ intoniert. Das am Platz angrenzende Haus der Geschichte Österreich (hdgö) in den Räumen der Hofburg lockt zugleich bei freiem Eintritt und mit verlängerten Öffnungszeiten in seine Ausstellung.

Conchita mit den Symphonikern am Fest der Freude

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Das Fest der Freude findet zum achten Mal statt

Am 8. Mai jährt sich die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht und damit das offizielle Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa zum 74. Mal. Das erste Mal wurde das „Fest der Freude“ im Jahr 2013 begangen, das Fest wurde vom Mauthausen Komitee als Antwort auf das umstrittene „Totengedenken“ des Wiener Korporationsringes organisiert.

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