Videoüberwachung gegen Müllsünder

Die Videoüberwachung in Gemeindebauten wird weiter ausgebaut. Ordnungshüterteams sollen künftig live auf ihren Tablet-PCs das Geschehen in überwachten Müllräumen mitverfolgen können. Müllsünder könnten so auf frischer Tat ertappt werden.

Videoüberwachung im Gemeindebau
Stadt Wien/Schaub-Walzer
2.800 Kameras bereits vorhanden

Die Überwachung solle immer engmaschiger und effektiver werden, so der Plan der Stadt. Rund 2.800 Videokameras zeichnen derzeit das Geschehen in den Gemeindebauten auf. Vonseiten der Wiener Ordnungshüter hieß es nun gegenüber Radio Wien, dass dadurch Vandalismus und Diebstähle deutlich zurückgegangen seien. Zudem hätte sich gezeigt, dass allein schon durch das Bekanntwerden dieser Maßnahme eine deutliche präventive Wirkung erzielt wurde.

Sperrmüll macht weiter Probleme

Ein Problem sei allerdings nach wie vor, wenn Sperrmüll im Müllraum abgeladen wird. Gegen diese Übeltäter gebe es kaum eine Handhabe. Eine Ausnahme ist nur, wenn man die betreffenden Personen auf frischer Tat ertappt. Mit Hilfe von Tablet-PCs soll das ermöglicht werden.

Die Ordnungshüter können sich künftig direkt mit den Überwachungskameras verbinden und live das Geschehen im Müllraum mitverfolgen. Geplant ist, dass zehn Ordnungshüterteams täglich in den Gemeindebauten unterwegs sind und so Müllsünder auf frischer Tat ertappen und zur Rede stellen können. Wer erwischt wird, muss mit Strafen von bis zu 2.000 Euro rechnen.

Videoüberwachung als Erfolgsprojekt für Polizei

Für die Polizei ist die Videoüberwachung in den öffentlichen Verkehrsmitteln ebenfalls ein Erfolgsprojekt. Zwei von drei gefilmten Tätern werden laut Wiener Linien im Regelfall ausgeforscht. Zudem werden laufend neue Kameras installiert - mehr dazu in Videoüberwachung als Erfolgsprojekt.

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