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Giraffennachwuchs in Schönbrunn

Am Wochenende hat Giraffenweibchen Rita im Tiergarten Schönbrunn ein Männchen zur Welt gebracht. Es soll den Namen Lubango tragen. Die Geburt erfolgte im Stehen, die Jungtiere plumpsen daher aus fast zwei Meter Höhe auf den Boden.

Rund 1,70 Meter groß und etwa 60 Kilogramm schwer: Das sind nicht die Maße eines Models, sondern Größe und Geburtsgewicht des jüngsten Nachwuchses im Tiergarten Schönbrunn. Am Samstag brachte Giraffenweibchen „Rita“ nach rund 15 Monaten Tragzeit ein männliches Jungtier zur Welt, das von den Pflegern den Namen „Lubango“ bekommen hat.

Giraffen-Baby
Tiergarten Schönbrunn/Norbert Potensky
Giraffen-Baby „Lubango“ mit Mama „Rita“

„Bereits am frühen Nachmittag waren die Beinchen zu sehen. Rund fünf Stunden später war der Kleine da. Die Geburt erfolgt bei Giraffen im Stehen, daher plumpsen die Jungtiere aus fast zwei Metern Höhe auf den Boden“, erklärte Tiergartendirektorin Dagmar Schratter.

Giraffen-Baby
Tiergarten Schönbrunn/Norbert Potensky
Der Nachwuchs bekam den Namen „Lubango“

Mit seinen langen Beinen, dem beige-braun gemusterten Fell und seinen großen Augen mit langen Wimpern sieht der kleine „Lubango“ wie eine Miniaturausgabe einer erwachsenen Giraffe aus. Nur der Hals wirkt im Vergleich zu den Beinen etwas zu kurz. Er wird aber noch auf die dreifache Länge wachsen.

Giraffen-Baby
Tiergarten Schönbrunn/Norbert Potensky
Der Kleine ist noch etwas wackelig auf den Beinen

Bereits kurz nach der Geburt unternahm „Lubango" die ersten, wackeligen Gehversuche. Mittlerweile weicht er seiner Mutter nicht mehr von der Seite und folgt ihr schon recht sicher durch die Anlage. „"Rita" kümmert sich fürsorglich um ihren Nachwuchs. Die ersten acht bis 12 Monate wird er gesäugt. Bereits nach wenigen Wochen fängt er an, Blätter und Heu zu knabbern“, sagte Schratter.

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