U5-Bau könnte 2018 beginnen

Die Pläne für die neue U-Bahn-Linie U5 nehmen konkretere Züge an: In den kommenden Monaten sollen alle Details feststehen, ab 2018 könnte gebaut werden. „Die Konzepte liegen auf dem Tisch“, sagte Stadträtin Renate Brauner (SPÖ).

Derzeit arbeite man vor allem noch an der Feinabstimmung mit dem Bund und anderen Partnern, so Brauner, die als Finanzstadträtin für die „Öffis“ zuständig ist. „Es geht hier um Summen von mehreren 100 Millionen Euro - da ist es gescheiter, man redet ein bisschen länger, als eine falsche Entscheidung zu treffen.“ Sie erwarte das endgültige Ergebnis der Verhandlungen aber in den kommenden Monaten. „Jeder, der U6 oder 43er fährt, weiß, dass es auch schon recht dringend ist“, erklärte Brauner.

Grafik U5
APA

Ausbau von S-Bahn- und Busnetz

Auch das Straßenbahnpaket sei derzeit im Werden - mehr dazu in Neue Bim-Linien: Verhandlungen laufen. „Wir brauchen beides“, sagte Brauner. Sie wolle außerdem das Busnetz und die Schnellbahnen verbessern: „Umweltfreundlicher Verkehr darf nicht an der Stadtgrenze aufhören.“

Die Strecke der künftigen U5 wird laut den derzeitigen Plänen zunächst vom Alten AKH bis zum Karlsplatz verlaufen - also vorwiegend auf einem Teil der derzeitigen U2-Strecke. Dafür wird die U2 vom Rathaus über die Neubaugasse und die Pilgramgasse in Richtung Süden verlängert. Möglich ist, dass die neue Endstelle am Matzleinsdorfer Platz liegt, aber auch eine Anbindung des Bahnhofs Meidling (ehemals U-Bahn-Station Philadelphiabrücke, Anm.) steht im Raum.

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