ÖBB haben Probleme mit Autoreisezügen

Autoreisezüge ab Wien werden künftig vom neuen Hauptbahnhof abfahren. Doch die ÖBB haben Ärger mit ihren Autoreisezügen ins Ausland: Deutschland will seine Verbindungen nämlich einstellen. Auch in Italien gibt es Probleme.

Autoreisezug
ORF
Deutsche Bahn stellt Autoreisezüge ein

„Weil das einfach eine gute Möglichkeit ist, dass man weit in den Süden kommt. Und die gleiche Strecke nicht zweimal fahren muss“, begründet ein Motorradfahrer seine Entscheidung auf einen Autoreisezug der ÖBB umzusteigen.

Zu den Hauptreisezeiten sind die Autozüge hierzulande ganz gut gebucht. Nicht so offenbar in Deutschland, wo die Bahn aus Kostengründen 2017 mit den Autozügen aufhört. Damit könnte auf die ÖBB zukommen, auch für die Entladung in Deutschland zuständig zu werden. Die Verbindung Villach-Düsseldorf wurde schon eingestellt, berichtet die „Zeit im Bild“. Die ÖBB wollen den Autozügen aber treu bleiben und auch künftig Düsseldorf ansteuern.

ÖBB: „Wir sind auf Partnerbahnen angewiesen“

Gleichzeitig sagt ÖBB-Sprecher Michael Braun gegenüber der „Zeit im Bild“: „Wir sind natürlich darauf angewiesen was die Partnerbahnen machen. Wir würden zum Beispiel auch gerne Autoreisezüge nach Rom anbieten, allerdings gibt es in Rom keine Autoverladerampen.“

TV-Hinweis:
Den „Zeit im Bild“-Beitrag können Sie in der TVthek nachsehen.

Deshalb fahren die ÖBB-Autoreisezüge nach Verona und nach Livorno. In Italien dürfen die beförderten Fahrzeuge aber nicht so hoch sein wie in Österreich. Außerdem haben die italienischen Bahnstrecken eine andere Stromversorgung.

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