Mariahilfer Straße: Vassilakou räumt Fehler ein

Kommende Woche wird der erste Teil der umgebauten Mariahilfer Straße fertiggestellt. Ein Prestigeprojekt für die Grüne Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou. Im Ö1-Journal zu Gast gestand sie jetzt Fehler bei der Umsetzung ein.

„Wir sind die Testphase eingegangen, ohne bauliche Veränderungen. Heute würde ich einen kurzen Abschnitt von Anfang an neu gestalten lassen, so dass man auch erleben kann, wie die Mariahilfer Straße Neu aussehen wird, wenn sie einmal fertig gebaut ist“, sagte Vassilakou gegenüber Ö1. Gleichzeitig bezeichnete sie das Projekt Mariahilfer Straße aber als „gelungen“ - mehr dazu in oe1.ORF.at.

Vassilakou wird bei der im kommenden Jahr stattfindenden Wiener Gemeinderatswahl bereits zum dritten Mal als Spitzenkandidatin ihrer Partei antreten. Angesprochen auf das Klima zum Koalitionspartner, der SPÖ, meinte Vassilakou: „Erstens sehe ich keine Gefährdung einer allfälligen Fortsetzung einer Rot-Grünen Koalition. Ja, ich trete an mit dem Ziel, die Grünen erneut in die Regierung zu führen.“

„Nächste Wien-Wahl mit einem faireren Wahlrecht“

Und Vassilakou fordert erneut eine Wahlrechtsreform für Wien. Die von Parteikollegen genannte Deadline Ende November ist für sie aber nicht mehr von Bedeutung. Ein Monat mehr sei kein Problem. „Mir fällt kein Stein aus der Krone, wenn das neue Wahlrecht einen Monat früher oder später beschlossen wird. Aber worauf ich mich festlege ist, dass die nächste Wien-Wahl mit einem faireren Wahlrecht bestritten wird“.

Vassilakou holte den „Krone“-Herausgeber Christoph Dichand in die Jury zur Umgestaltung des Schwedenplatzes. Ihr Vorgehen begründete sie so: „Wenn man regiert, muss man und möchte man auch möglichst die gesamte Wiener Bevölkerung erreichen. (...) Zeitungen die natürlich von hunderttausenden Menschen täglich gelesen werden, sind auch sehr wesentlich als Medium um auch sehr viele Menschen zu erreichen und für diesen Weg zu gewinnen“.

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