Gemeindebau: 17 Standorte möglich

In den kommenden fünf Jahren will die Stadt 2.000 neue Gemeindewohnungen errichten. Wo, wird derzeit geprüft. 17 Standorte sind laut einer Studie möglich. Für das Pilotprojekt auf in Favoriten läuft derzeit der Architektenwettbewerb.

In den Medien war von „Geheimplänen“ von Bürgermeister Michael Häupl die Rede, von denen der Wohnungsstadtrat Michael Ludwig nichts weiß. Gegenüber wien.ORF.at dementieren das die Büros der beiden SPÖ-Politiker. Es gelte das, was bei der Klubklausur im burgenländischen Rust im Früjahr beschlossen wurde. In den nächsten fünf Jahren sollen eben 2.000 Gemeindewohnungen gebaut werden - mehr dazu in Häupl: „2.000 neue Gemeindewohnungen“.

Am Montag veröffentlicht das Gratisblatt „Heute“ eine Liste von 17 Standorten neuer Gemeindebauten unter dem Titel „Häupls Geheimplan“. „Das kann nur von einem Mitarbeiter kommen, der nicht in Rust gewesen ist. Ich habe dort alles gesagt, was zu sagen war. Nichts davon ist überraschend oder ein ‚Geheimpapier.‘ Es ist alles bekannt, alles klar, es gilt, was in Rust gesagt wurde“, meinte dazu Bürgermeister Michael Häupl am Dienstag.

Machbarkeitsstudie zeigt mögliche Standorte

Bei den 17 Standorten handelt es sich um eine Machbarkeitsstudie, die von „Wiener Wohnen“ erstellt wurde. Es werden parallel aber auch andere Standorte geprüft. Fix seien diese Standorte noch nicht, heißt es aus dem Büro des Wohnbaustadtrats. Man müsse mit den Anrainern reden, Widmungen einholen und die rechtlichen Rahmenbedingungen abklären.

Fix ist hingegen der Standort des Pilotprojekts auf dem Gelände der ehemaligen AUA-Zentrale in der Fontanastraße in Favoriten. Ein Baubeginn im Herbst 2016 sei möglich, heißt es. Derzeit läuft ein europaweiter Architektenwettbewerb für den ersten neuen Gemeindebau. 470 Wohnungen soll laut einem „Presse“-Bericht dort gebaut werden, 120 davon als Gemeindewohnungen.

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