1.600 Bohrungen für U4-Sanierung

Wegen der Generalsanierung der U4 wird es im nächsten Jahr zu erheblichen Behinderungen kommen. Die Arbeiten laufen bereits, so werden derzeit Stützmauern verstärkt. 1.600 Bohrungen sind dafür notwendig.

Zwischen der Westeinfahrt und dem Gleiskörper der U4 müssen die Stützmauern verstärkt werden. In das Erdreich unter der Fahrbahn müssen dafür 1.600 je 14 Meter lange Bohrungen durchgeführt werden. In diese Bohrungen werden dann sogenannte Stabilisierungsanker gesteckt. Diese Metallstangen werden mit Beton vergossen, so wird die Mauer stabilisiert.

Bohrungen an Stützmauern der U4
Johannes Zinner/Wiener Linien
Arbeiten an den Stützmauern

Arbeiten finden in der Nacht statt

Die Arbeiten müssen jetzt im Vorfeld der Generalsanierung durchgeführt werden. Gearbeitet wird in der Nacht, da die Löcher vom Gleiskörper aus gebohrt werden, was nur außerhalb der Betriebszeiten der U-Bahn möglich ist. Insgesamt wird die Mauer auf einer Länge von neun Kilometern verstärkt, von Hütteldorf bis zum Karlsplatz.

Schon im Vorjahr haben die Vorarbeiten für die U4-Generalsanierung begonnen, damals wurden etwa Starkstromkabel getauscht und Gleise erneuert. Zudem wurde mit dem Bau eines Betriebsbahnhofs in Heiligenstadt sowie eines neuen Stellwerks in Meidling begonnen - mehr dazu in Teilsperre der U4 ab Mitternacht (wien.ORF.at; 3.10.2014) und U4-Sanierung: Erste Arbeiten laufen (wien.ORF.at; 14.5.2014).

Die Stadt Wien und die Wiener Linien werden insgesamt Stadt Wien und Wiener Linien 335 Mio. Euro in das Großvorhaben investieren. Den Höhepunkt werden die Arbeiten in den Sommermonaten 2016 und 2017 finden. Von Mai bis September 2016 werden zwischen Hütteldorf und Schönbrunn die Gleise erneuert. Um die Arbeiten durchführen zu können, wird die U4 in diesem Bereich für vier Monate nicht in Betrieb sein - mehr dazu in U4 wird zum Teil gesperrt (wien.ORF.at; 21.8.2013).

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