Zahl der Gemüsegärtner sinkt

In Wien gibt es immer weniger Gemüsegärtner. Grund dafür ist der Konkurrenzkampf mit den Supermärkten, vor allem mit den Diskontern. Zudem gibt es immer weniger Anbauflächen.

Seit 1995 ist die Zahl der Gemüsegärtner in Wien von 500 auf etwa 300 geschrumpft. Jährlich gibt es um zwei Prozent Anbauflächen weniger, so Ludwig Ableitinger, Landesobmann der Wiener Gärtner, gegenüber „Radio Wien“: "Das bedeutet, dass es in fünfzig Jahren keine Flächen für Landwirtschaft mehr gibt, wenn das so weitergeht. Derzeit gibt es rund 4.230 Hektar Ackerflächen. Angebaut werden Tomaten, Salatgurken, Paprika, Radieschen, Häuptel- und Feldsalat.

Kosten für Beheizung gestiegen

Nicht nur die geringe Bezahlung durch die Handelsketten macht den Gärtnern Kopfzerbrechen, sondern auch die Kosten für die Beheizung der Glashäuser. Vor allem für die Gärtner in Simmering gibt es laut Ableitinger Probleme: „Die Fernwärmekosten sind hier ein besonderes Problem. Von einem Jahr auf das andere wurden Kosten verdoppelt während andere Energieträger billiger wurden. Die Betriebe haben dort Existenzprobleme.“ Derzeit laufen mit der Wien Energie Verhandlungen für Sonderkonditionen.

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