Gemeindebau: Jahrelanges Warten auf Sanierung

Feuchte, bemooste Außenmauern und eine bröckelnde Fassade: Jahrelang haben die Bewohner des denkmalgeschützten Gemeindebaus Ambrosweg/Elisenstraße in Liesing auf die Sanierung gewartet. Im Herbst soll es nun losgehen.

Eigentlich liegt der Gemeindebau Ambrosweg/Elisenstraße ideal: Er steht im Grünen, gleich neben dem Liesingbach. Allerdings fristet der Bau bereits seit mehreren Jahren ein trostloses Dasein. Von der Fassade löst sich die Farbe großflächig in Schichten ab, dazu kommen feuchte Außenmauern, die teils schon mit Moos überzogen sind. Seit Jahren warten die Bewohner bereits auf die dringend notwendige Sanierung.

Baustelle Bauarbeiter Dämmung
APA/Helmut Fohringer
Der Gemeindebau Ambrosweg bekommt nun auch eine moderne Dämmung

Weitere Schäden verzögerten Sanierungsstart

Nun soll das Warten aber ein Ende haben: Laut Wiener Wohnen soll die Sanierung noch heuer starten. Der Grund für die Verzögerung: Nicht nur die Fassade ist renovierungsbedürftig. Deshalb wird jetzt generalsaniert: Neben der Fassade mit neuer Dämmung und neuen Fenstern und Türen wird etwa auch das Dach repariert. Die Balkone bekommen ebenfalls einen neuen Anstrich.

Zusätzlich wird eine umfassende Gasdichtheitsüberprüfung durchgeführt, die Blitzschutzanlage erneuert und die Grünanlagen werden instand gesetzt. Insgesamt wird die Sanierung rund 5,3 Millionen Euro kosten. Die Stadt Wien schießt per Förderung 1,2 Millionen Euro zu. Die Bewohner müssen sich auf eine Bauzeit von knapp drei Jahren einstellen.

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