„Alt-Wien“: Gesamtübernahme angestrebt

Bei der ersten Sitzung des Gläubigerausschusses zu den „Alt Wien“-Kindergärten sind Angebote präsentiert worden. Der Masseverwalter strebt die Übernahme durch einen Betreiber an, Interessenten haben noch eine Woche Zeit.

Das Interesse an der Übernahme der Alt-Wien-Kindergärten ist groß, sagte Masseverwalter Philipp Dobner am Mittwoch gegenüber Radio Wien: „Der Gläubigerausschuss hat bis in die Nacht getagt und auch schon diejenigen Übernahme-Interessenten gehört, die bislang die höchsten Angebote für die Übernahme aller Standorte bekundet haben.“

Dobner strebt eine Gesamtübernahme durch nur einen Betreiber an, der die Standorte unverzüglich weiterbetreiben kann, „weil dadurch die Betreuungsplätze der Kinder voraussichtlich am besten gesichert werden können.“

Angebote können ergänzt werden

Den großen Interessenten wird daher noch eine Woche Zeit gegeben, ihre bisherigen Angebote zu ergänzen. Sollte eine Gesamtübernahme nicht gelingen, werden die „Alt-Wien“-Standorte schrittweise stillgelegt - und einzeln an neue Betreiber abgegeben. Der Zeitdruck ist für den Masseverwalter jedenfalls groß. „Die laufenden Kosten sind enorm, vor allem die Personalkosten“, meinte Dobner am Montag - mehr dazu in 50 Interessenten für „Alt-Wien“.

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