Manner startet „Schnitten-Heizung“

Mit der Produktion der Mannerschnitte wird seit Montag in Wien Fernwärme erzeugt. Das Unternehmen hat rund 40 Millionen Euro in die dafür notwendige Modernisierung der Fabrik in Hernals investiert.

Die neue „Schnitten-Heizung“ wird ein Megawatt Leistung liefern und soll 600 Haushalte in der unmittelbaren Umgebung im 17. Bezirk versorgen. „Über dem Waffelbackofen wird die heiße Luft abgesaugt und daraus erzeugen wir heißes Wasser. Das verwenden wir im Betrieb und wandeln es in Kälteenergie um“, so Michael Höbinger, der technische Leiter von Manner. Die Wärme wird von Wien Energie in das Fernwärmenetz eingespeist. Somit kann die Abwärme der Manner-Fabrik das ganze Jahr über genutzt werden - mehr dazu in Manner liefert ab Herbst Fernwärme.

Fernwärme Manner
ORF
Die Abwärme des Backprozesses wird in das Fernwärmenetz eingespeist

Die notwendige Netzinfrastruktur für die Fernwärmeeinspeisung und den Wärmetauscher in der Fabrik installierte Wien Energie auf eigene Kosten. Für die Investition von insgesamt 400.000 Euro wurde eine Umweltförderung von der Stadt Wien beantragt. Manner investierte laut eigenen Angaben seit 2012 insgesamt 40 Mio. Euro in den Ausbau des Produktionsstandortes in Hernals - mehr dazu in Weltgrößter Waffelofen bald in Wien.

Umweltschutz als Anliegen

Manner möchte nicht nur Schnitten verkaufen, sondern auch einen Beitrag für die Umwelt leisten, betont Vorstand Thomas Gratzer: „Wir wollen auch Anrainer und Bewohner mit Wärme versorgen. Das ist ein wichtiger Schritt, nicht nur auf Gewinne zu schauen, sondern auch, dass der Umwelt gut geht.“ Durch die „Schnitten-Heizung“ sollen CO2-Einsparungen von rund 1.000 Tonnen pro Jahr erreicht werden.

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