Toter Panda wird nach China überstellt

Der im Tiergarten Schönbrunn nach einem Tumor verstorbene Panda Long Hui wird präpariert und nächstes Jahr nach China überstellt. Long Hui ist der Vater der Pandazwillinge, die am Dienstag ein halbes Jahr alt geworden sind.

Untersuchung Chinesen
Tiergarten Schönbrunn
Ein Expertenteam aus China reiste für die pathologische Untersuchung nach Wien

Das 16 Jahre alte Pandamännchen verstarb Anfang Dezember nach einer Notuntersuchung an einem bösartigen Gallengangskarzinom. Bis jetzt war unklar, was mit dem Körper des verstorbenen Tieres passieren soll. Long Hui wird nun auf Wunsch des chinesischen Partners im Frühsommer 2018 nach China überstellt - mehr dazu in Panda hatte „hochaggressiven“ Krebs.

Panda beim Präparator

Zuletzt wurde er auf der Pathologischen Abteilung des Forschungsinstituts für Wildtierkunde und Ökologie (FIWI) der Veterinärmedizinischen Universität Wien untersucht. Nun wurde er zu einem Präparator in das Tiroler Landesmuseum gebracht - mehr dazu in Toter Panda wurde tiefgefroren.

Dort werde die Haut des Tieres zunächst gegerbt und dann über einen künstlichen Körper gezogen. „Man kann sich das vorstellen wie bei einem Schaufenster-Dekorateur, der die Schaufenster Puppen anzieht. Außer, dass ich keine Reißverschlüsse und Knöpfe habe, sondern alle Schnitte wieder sorgfältig zunähen muss“, erklärte der Präparator. Zum Schluss setzte er noch die Glasaugen ein - mehr dazu in Panda Long Hui wird in Tirol präpariert (tirol.ORF.at).

Pandazwillinge ein halbes Jahr alt

Die im Vorjahr im Tiergarten Schönbrunn geborenen Pandazwillinge erfreuen sich hingegen bester Gesundheit und wurden am Dienstag ein halbes Jahr alt. Bis jetzt halten sich die beiden mit ihrer Mutter Yang Yang nur in der Innenanlage auf, im Frühling dürfen sie zum ersten Mal ihr Außengehege beziehen - mehr dazu in Schleusen und Securitys bei Pandas.

Spielen, Klettern und Schlafen

Weibchen Fu Feng und Männchen Fu Ban verbringen ihre Tage derzeit gewöhnlich mit Spielen, Klettern und Schlafen. „Die Zwillinge klettern gerne hoch hinauf. Die spitzen Krallen geben ihnen dabei sicheren Halt. Purzeln sie dennoch einmal herunter, landen sie auf einer dicken Heuschicht“, berichtete Tiergarten-Direktorin Dagmar Schratter.

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