Neue Straße zwischen Wien und Schwechat

Lieferanten, die von der S1 in Schwechat zur Industriezone Ailecgasse südlich vom Zentralfriedhof fahren, sollen eine eigene Zufahrtsstraße bekommen. Wien und Niederösterreich haben sich jetzt darauf geeinigt.

Eine niederösterreichische Gartensiedlung erstickt im Lieferverkehr für ein Wiener Industriegebiet: Seit Jahren kämpfen die Anrainer der Schwechater Gärtnergasse um eine Verkehrslösung. Fahrverbotstafeln nützen wenig. Die Siedlung ist ein beliebter Schleichweg ins nahe Wiener Industriegebiet. Da dieses jetzt erweitert werden soll, will die Stadt nun handeln.

Neue Straße zwischen Wien und Schwechat

Eine neue Verbindung von Schwechat ins Wiener Industriegebiet nahe des Zentralfriedhofs ist in Planung.

„Wir wollen eine Landstraße“

Statt der geplanten großen Variante B14 bis nach Klosterneuburg soll eine kleinere Variante kommen. „Wir wollen eine Landesstraße haben – und da wollen wir eine Lösung finden, die für alle Beteiligten, sowohl für das Industriegebiet als auch die Bürger in Rannerstorf als auch der Stadt Schwechat entspricht“, so Rüdiger Maresch, der Planungssprecher der Grünen gegenüber „Wien heute“.

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ORF
Wien und Niederösterreich verhandeln gemeinsam über die neue Straße

Machbarkeitsstudie zu Route

Auch Karin Bauer, die Bürgermeisterin von Schwechat (SPÖ), bestätigt: „Bis jetzt war es so, dass entweder das Land Niederösterreich oder das Land Wien jeweils gesagt hat: Der andere will gerade nicht oder hat es nicht im Budget. Jetzt scheint es sich dorthin zu entwickeln, dass endlich ein Gespräch zustande kommt, wo alle an einem Tisch sitzen.“

Wo die neue Landesstraße für den Schwerverkehr gebaut werden soll, wird gerade in einer Machbarkeitsstudie erhoben. Die neue Lösung soll billiger sein, als die seit Jahren diskutierte große Verbindung bis nach Klosterneuburg. Die Kosten wollen Wien und Niederösterreich gemeinsam übernehmen.

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