Verteilerkasten sorgte für Großeinsatz

Ein defekter Verteilerkasten hat am Donnerstagabend in Wieden für einen Großeinsatz der Feuerwehr gesorgt. In der Paulanergasse wurden mehrere Wohnungen evakuiert, vor allem der dichte Rauch erschwerte den Einsatz.

Um 18.30 erreichte der Notruf die Feuerwehr, die Alarmstufe 2 ausrief. „Zum Glück waren wir schnell an Ort und Stelle“, so Feuerwehrsprecher Christian Feiler im „Wien heute“-Interview. Denn schon nach kurzer Zeit hatte sich dichter Qualm im gesamten Gangbereich ausgebreitet. Der sei in diesem Fall gefährlicher gewesen als der Brand selbst, so Feiler.

Feuerwehr
ORF/Peter Unger
Mehrere Wohnungen wurden evakuiert

„Der Rauch konnte sich so ungehindert ausbreiten, deshalb war das gerade am Anfang schon ein sehr fordernder Einsatz für uns“, berichtete der Feuerwehrsprecher. Der Rauch drang durch das Stiegenhaus in die oberen Stockwerke, sodass es für die Feuerwehrleute äußerst schwierig war, sich im Inneren des Gebäudes in der Favoriten Straße einen Überblick über die Zahl gefährdeter Menschen zu verschaffen. Aus diesem Grund überprüften die Einsatzkräfte von einer Drehleiter von außen, ob sich Menschen in den Wohnungen aufhielten.

Mehrere Wohnungen evakuiert

Mehrere Wohnungen des Hauses in der Paulanergasse wurden evakuiert, alle Menschen konnten das Gebäude mit Hilfe von Fluchtfiltermasken durch das Stiegenhaus verlassen. Verletzt wurde niemand, die Berufsrettung hat vier Leute betreut, eine Person wurde vorsichtshalber in ein Krankenhaus gebracht, wie ein Sprecher sagte. Grund dafür war vermutlich die große Aufregung. Die Qualmentwicklung hatte von einem E-Verteilerkasten ihren Ausgang genommen, der im Stiegenhaus im Mezzanin in Brand geraten war.

Feuerwehr Großeinsatz
Roswitha Fellner
Die Feuerwehr rief Alarmstufe 2 aus

Kurz nach 19 Uhr war die Feuerwehr dann bereits mit Nach- und Lüftungsarbeiten beschäftigt. Das Haus wurde noch am Donnerstag wieder freigegeben und die Bewohner konnten in ihre Wohnungen zurückkehren.

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