Volkstheater: Sanierung verzögert sich

Die Sanierung des Wiener Volkstheaters startet verspätet - nicht im Mai, sondern erst im Sommer 2018. Die angekündigte verlängerte Sommerpause entfällt dadurch. Durch die Verschiebung sollen die Kosten im Plan bleiben.

Das Ausweichquartier Odeon wird aufgrund der neuen Pläne nun doch nicht benötigt. Die dort geplante Aufführung von David Bowies Musical „Lazarus“ werde im Volkstheater stattfinden, heißt es aus dem Haus. Etwaige Abschlagszahlungen an das Odeon würden derzeit noch verhandelt. Bis Ende Juni werde nicht nur „Lazarus“ zu sehen sein, sondern auch die laufenden Produktionen der aktuellen Saison gespielt.

Volkstheater
APA/Hans Punz
Die Sanierung startet nun erst im Sommer 2018

Eine laut „Kurier“ im Vorfeld im Raum gestandene Beschäftigungsunterbrechung für Mitarbeiter während der ursprünglich halbjährigen Umbauphase werde es somit nicht geben, sagte eine Sprecherin des Volkstheaters.

Aufteilung in zwei Phasen

Nötig geworden war die zeitliche Anpassung laut Volkstheater durch eine Empfehlung des Generalplaners: Um die veranschlagten Kosten von 27,3 Mio. Euro einhalten zu können, wird die Sanierung in zwei Phasen aufgeteilt, wobei größere Abschnitte im Sommer 2019 umgesetzt werden sollen.

Das Sanierungsprojekt des Volkstheaters wird durch Förderzusagen von der Stadt Wien und dem Bund von je 12 Mio. Euro ermöglicht. Die Finanzierung des Eigenanteils von rund 3,3 Mio. Euro will das Volkstheater selber sicherstellen. Seitens des Kulturamts der Stadt Wien wollte man sich zu den Änderungen nicht äußern und verwies auf die Zuständigkeit des Volkstheaters.

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