Knallkörper: 14-Jähriger schwer verletzt

Ein 14-Jähriger ist am Neujahrstag in Wien-Donaustadt beim Hantieren mit einem Knallkörper an der Hand schwer verletzt worden. Der Jugendliche wurde von der Berufsrettung ins Krankenhaus gebracht.

Laut Polizei wurde der 14-Jährige am 1. Jänner in einem Innenhof in der Ziegelhofstraße an zwei Fingern der rechten Hand verletzt. Es seien Fleischwunden bis hin zu den Knochen, sagte Polizeisprecherin Irina Steirer. Zu den Umständen, wie es zu dem Unfall kam, gibt es widersprüchliche Aussagen.

Zeugen haben ausgesagt, dass zwei Jugendliche mit Knallkörpern hantiert hatten. Der 14-Jährige selbst gab an, jemand hätte einen Knallkörper nach ihm geworfen. Als er diesen aufheben wollte, sei es zur Explosion gekommen, sagte Steirer gegenüber Radio Wien. Der 14-Jährige wurde mit der Berufsrettung Wien in ein Krankenhaus gebracht.

Böller zerfetzte rechte Hand

Auch in der Silvesternacht hatte es in der Donaustadt einen Schwerverletzten wegen eines Knallkörpers gegeben. Acht Minuten nach Mitternacht war die Wiener Berufsrettung in die Josef-Baumann-Gasse ausgerückt. Ein Feuerwerkskörper war in der rechten Hand eines 41-jährigen Mannes explodiert. Er verlor zumindest alle fünf Finger - mehr dazu in Böller zerfetzte rechte Hand.

In der Silvesternacht ist 4.247-mal der Polizei-Notruf „133“ gewählt worden. Die Polizei griff im gesamten Stadtgebiet 126-mal wegen Lärmerregung, 387-mal wegen verbotener pyrotechnischer Gegenstände und 57-mal wegen Bränden ein. Illegal und unsachgemäß abgeschossenes Feuerwerk verursachte über die gesamte Stadt verteilt teilweise sogar schwere Sachbeschädigungen, etwa an Telefonzellen, Zigarettenautomaten, Autos, mobilen WC-Anlagen und Wohnungen - mehr dazu in 4.247 Polizeieinsätze in Wien.

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