Wiener Eistraum offiziell eröffnet

Der Rathausplatz als Eislaufplatz: Donnerstagabend hat zum 18. Mal der Wiener Eistraum mit mehr als 7.000 Quadratmetern Eisfläche eröffnet. Die Ticketpreise wurden von sechs auf 6,50 Euro leicht erhöht.

Eingeweiht wurde die Eisfläche des 18. Wiener Eistraums zunächst von den Blumenwesen und Akrobaten des Eismärchens „oasis“. Wehende Blätter, Feuertrommler und Körperakrobaten sorgten dabei für Stimmung. Das Kommando „Eis frei!“ gab dann Sportstadtrat Christian Oxonitsch (SPÖ).

Artisten bei Eröffnung des Eistraum 2013 am Rathausplatz
APA/Helmut Fohringer
Eröffnungs-Show beim Eistraum

Etwa 4.000 Quadratmeter Holzpodest sowie zwei Kilometer Banden wurden für diesen Eistraum aufgebaut. Das Areal für die urbanen Schlittschuhläufer hat sich mit mehr als 7.000 Quadratmetern im Vergleich zum Vorjahr zwar nicht vergrößert, jedoch wurde die Route adaptiert. So wird der Fokus heuer auf zwei große Eisflächen gelegt.

Jene Fläche, die sich näher bei der Ringstraße befindet, wurde um rund die Hälfte vergrößert. Mit 750 Metern etwas weniger lang ist dieses Jahr die schmale Eisbahn namens Traumpfad, die sich durch den südlichen Teil des Rathausparks schlängelt.

Fotoshow: Bilder von der Eröffnung

Gratis für Anfänger und sechs Eisstockbahnen

„Wir bemühen uns jedes Jahr aufs Neue, unseren Besucherinnen und Besuchern eine Variation zu der bisherigen Wegführung zu bieten und so jährlich für Abwechslung und Vielfalt auf dem Eis zu sorgen“, so Barbara Forsthuber und Michael Draxler vom Veranstalter, der stadt wien marketing gmbh. Neben dem Traumpfad und den beiden großen Eisflächen bietet die beliebte Brücke über die große obere Eisfläche auch dieses Jahr wieder die Gelegenheit, dem Treiben auf dem Eis von oben zuzusehen. Auch die Musik kommt wie gewohnt vom Radio Wien DJ.

Kinder und Anfänger können zusätzlich eine 450 Quadratmeter große Eisfläche für erste Versuche nützen. Am Abend verwandelt sich diese Gratiseisfläche in eine Arena für Eisstockschützen. Sechs Bahnen stehen von 17.00 bis 22.00 Uhr für die Moaschaften bereit. Online-Anmeldungen und Bahnreservierungen sind auf der Homepage des Eistraums möglich.

Gewärmte Schlittschuhe zum Ausborgen

Neu im Jahr 2013 ist unter anderem der Kassabereich. Hier wurde die Zahl der Mitarbeiter vergrößert, um Wartezeiten zu minimieren und zu den Stoßzeiten mehr Kassen öffnen zu können. Kleidungsstücke und Taschen können in rund 500 Schließfächern sicher deponiert werden. Neu ist auch die Beleuchtung. LED-Licht bringt das eisige Areal abends zum Erstrahlen.

Im Schlittschuhverleih beim Eistraum warten mehr als 1.200 Paar Eisschuhe in den Größen von 23 bis 52, die mit Warmluft vorgewärmt sind. Um auch den kleinsten Besuchern Eisspaß zu ermöglichen, können auch Doppelkufen in den Größen 21 bis 25 ausgeborgt werden. Dazu gibt es auch 500 kostenlose Sicherheitshelme.

Von Wraps bis Crepes

Wer viel am Eis ist, muss sich auch ab und zu aufwärmen. Auch dafür ist beim Eistraum gesorgt. Nicht nur die Almhütte ist wieder aufgestellt. Sechs Gastronomen bieten Speisen und Getränke an. Es gibt Würstel, Spieße, Burger und Wraps, Crepes und Kaiserschmarrn sowie Glühwein und Punsch. Für Besucher gibt es spezielle Mittagsangebote.

Tageskarte kostet 6,50 Euro

Für den Eintritt muss heuer mehr bezahlt werden: Eine Tageskarte kostet nun 6,50 Euro statt sechs Euro wie im Vorjahr, Kinder bis 14 Jahre und Senioren zahlen ebenfalls um 50 Cent mehr, nämlich 5 Euro. Zusätzlich werden zwei Euro Ticket-Pfand eingehoben. Der Veranstalter argumentiert die Teuerung mit der Inflationsanpassung.

Schulklassen, Kindergarten- und Hortgruppen können an Schultagen von 9.00 bis 16.00 Uhr in Begleitung gratis ihre Runden drehen. Eisstockschützen stehen mehrere Bahnen zur Verfügung. Der Eistraum ist bis 10. März täglich von 9.00 bis 22.00 Uhr geöffnet.

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