Skandinavische Klänge beim Akkordeon Festival

„Nordlichter“ wie die Norwegerin Guro von Germeten treffen beim 14. Internationalen Akkordeon Festival in Wien auf heimische Größen wie Otto Lechner und Willi Resetarits. Von 23. Februar bis 24. März locken rund 35 Veranstaltungen.

Das Ziehharmonische Orchester wird unter der Leitung von Otto Lechner am 23. Februar das 14. Akkordeon Festival feierlich eröffnen. Der Akkordeon-Veteran spielt an diesem Abend zusammen mit dem marokkanischen Akkordeonisten Kadero Rai und dem Sänger Raouf Kahouli aus Tunesien auf. Auch sonst unterstreichen Musiker aus zahlreichen Ländern wie etwa Schweden, Polen, Frankreich, Griechenland, Kanada, Großbritannien oder Rumänien den internationalen Charakter des Festivals.

Der österreichische Musiker Florian Zack
Peter Philipp
„Bio-Punk“ nennt Florian Zack seine Mischung aus Alpenreggae, Ska und Rock

Schwerpunkt Skandinavien

Programmatisch widmet sich das Festival heuer insbesondere skandinavischer Akkordeonmusik: Den Anfang macht der Finne Kimmo Pohjonen. Er wird bei der zweiten Eröffnungsgala am 24.2. im Porgy & Bess dem Publikum sein progressives Akkordeinspiel vorstellen. Elektronische Effekte und eine ausgeklügelte Sound- und Lichtchoreographie machen aus seinem Auftritt eine akustische wie optische Live-Performance.

Veranstaltungshinweis:

14. Akkordeon Festival, unterschiedliche Spielorte, 23. Februar bis 24. März 2013.

Ein anderes „Nordlicht“ leuchtet am 26. Februar im Ost Klub auf, wenn die Norwegerin Guro von Germeten mit ihrem knallroten Akkordeon aufspielt. Zusammen mit ihrer Liveband, dem Schwindelfrei Orchestra, variiert ihre Musik von melancholischen Chanson bis hin zu feurigen Klezmermelodien. Auch mit ihrem Gesang kann die blonde Norwegerin überzeugen, wie sie in „Kiss me“ leidenschaftlich unter Beweis stellt.

Die norwegische Akkordeonspielerin Guro von Germeten
Geheimagentur
Die Norwegerin Guro von Germeten spielt vielseitig von Chanson bis Klezmer

Stummfilm-Matinee mit Akkordeonmusik

Fester Bestandteil des Festivals sind abermals die Stummfilm-Matinees im Filmcasino, bei denen Musiker das projizierte Celluloid akustisch untermalen - sowohl Dracula in „Nosferatu“, D’Artagnan in „The Three Musketeers“ als auch Laurel und Hardy in einem der vier gezeigten Filme.

Stubnblues und „magische Nachmittage“

Ganz ohne formalen Hintergedanken darf man sich auf den Auftritt von Willi Resetarits & Stubnblues freuen. Zusammen mit sechs Musikern versucht Resetarits an Ukulele und Mundharmonika den Stubnblues zu finden. Grundlage ihrer Musik sind Volkslieder aus unterschiedlichen Ländern und „österreichische“ Coverversionen (3.3., Haus der Begegnung Floridsdorf).

Um auch die kleinsten für die Quetschn zu begeistern, richtet man in Kooperation mit dem Kindertheater Dschungel Wien drei „Magische Nachmittage“ aus. Martha Laschkolnig bietet für Kinder ab drei Jahren ein „clowneskes Theater mit wilden Verrenkungen und Musik“.

Sendungshinweis

„Wien heute“, 23. Februar 2013

Die Konzerte, Matinees und Theatervorführungen finden an insgesamt 14 Spielorten statt, darunter im Rabenhof Theater, dem Porgy & Bess oder dem Schutzhaus zur Zukunft. Das vollständige Programm gibt es online auf der Website des Festivals.

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