Strahlende Farben im November

Der November gilt als die Personifizierung von Grau in Grau – regnerisch, nebelig und farblos. Diese Eintönigkeit verlangt laut „Radio Wien“-Beauty-Expertin Helga Fiala förmlich danach, wieder Farbe ins Spiel zu bringen.

Je trister die Umgebung, desto eher sollte man sich ein farbintensiveres Styling und ein strahlendes Make-up gönnen. Das hebt die Laune und sieht phantastisch aus.

Mit kräftigen Laubfarben von Orange bis Weinrot liegt man im Spätherbst im Trend. Diese Nuancen können auch beim Make-up – besonders auf Wangen, Lippen und Nägeln– zum Einsatz kommen.

Frau Makeup Bunt
colourbox.de

Mut zur Farbe für Gesicht und Haare

Orange- und Rottöne sind ideal für ein ausdrucksstarkes Make-up. Sie entfalten ihre belebende Wirkung am schönsten auf einem natürlich geschminkten Teint.

Wer leichte Winterblässe zeigt, kann die Reste des Sonnenpuders nun aufbrauchen. Ein zarter Hauch über das gesamte Gesicht zaubert ein sanftes Leuchten, das einen letzten Rest von Sonnenschein entfaltet und den Teint damit lebendig wirken lässt.

Mit Lidschatten in moosigem Grün oder blitzenden Blau-Tönen zaubert man auffällige Hingucker ins Gesicht, die durch Accessoires wie auffällige Ohrringe verstärkt werden können. Ein Orange-Rot auf Lippen und Nägeln ergänzt den Look und sorgt für eine strahlende Note.

Sendungshinweis:

„Radio Wien“ am Wochenende, 11.11.2017

Mascara verwendet man idealerweise dazu in klassischem Schwarz oder Braun. Der Lidstrich sorgt hier für eine zusätzliche Betonung. Metallic-Farben setzen ein zusätzliches Highlight, da sie für einen wachen, aufmerksamen Blick sorgen.

Tipp: Glänzende Lippenstifte oder Gloss lassen das Lippenvolumen gleich fülliger aussehen.

Fortsetzung im Styling

Diese Farbtöne lassen sich auch in der Kleidung gut fortsetzen. Die Looks für Herbst/Winter zeigen strahlende florale Motive in Gelb und Orange, aber auch Stücke in Monofarben wie leuchtendes Kürbis-Orange, knalliges Beerenrot, kühle intensive Blautöne und warmes moosiges Grün.

Tipp: Damit die Farben zwar ihre leuchtende Wirkung entfalten können, aber die Gesamterscheinung nicht zu bunt wird, kombiniert man knallige Farben mit gedeckten oder dunklen Tönen. Beerentöne passen beispielsweise gut zu Schwarz, Camel, Curry, Altrosa oder Cremeweiß. Orangetöne können ebenfalls mit Schwarz sowie mit Olivgrün oder Dunkelblau kombiniert werden. Ein kräftiges Rot harmoniert am besten mit Tönen wie Nude, Cremeweiß, Grau oder Schwarz.

Farbreflexe fürs Haar

Blonde Haare wirken mit sanften Rosé-, Braun- oder matten Rosttönen zum Beispiel als Strähnchen oder im Ombré-Look besonders frisch. Hingegen kommen dunkle Haare mit einem kräftigen Rot, Burgunder oder Orange besonders gut zur Geltung.

Ist die Experimentierlust noch nicht allzu ausgeprägt, so startet man am besten mit einer Tönung, die nur eine Nuance intensiver als die natürliche Haarfarbe ist und damit auch zum Hautton passt.

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