Mit Frühlingsblüten ins Jahr 2018

Kaum ist Weihnachten vorbei, richtet sich der Blick auf das nächste große Fest: Silvester und Neujahr. Auch dafür hat Radio Wien-Pflanzenexperte Karl Ploberger einige Tipps bereit.

Es ist Tradition, dass zum Neuen Jahr die ersten Frühlingsboten ins Haus kommen. Der Duft der Hyazinthen ist für viele unweigerlich mit dem Frühling verbunden. Manchmal ist er für das Zimmer ein wenig zu stark, aber in einem Wintergarten oder kühlen Vorraum ist diese Pflanze gut aufgehoben. Auch Hyazinthen sind typische Blumen, die zu Silvester und Neujahr in die Blumenschalen kommen und das schon seit Urgroßmutters Zeiten. Damals hat man diese Zwiebelblumen auf Gläsern vorgetrieben.

Sendungshinweis:

„Gut gelaunt in den Tag“, 29. Dezember 2017

Wer das vortreiben nicht auf sich nehmen will, für den hat Ploberger einen Tipp: Kaufen Sie eine Hyazinthe in einem kleinen Topf und waschen sie ganz vorsichtig die Erde aus den Wurzeln aus. Auf das Glas gesetzt sehen sie aus, als ob sie sie selbst gezogen hätten. Aufpassen: Wenn die Blütenknospe noch nicht sichtbar ist, dann muss ein Papierhütchen übergestülpt werden. In der Dunkelheit wächst dann die Blüte und die Blätter bleiben klein. Je kühler das Hyazinthenglas aufgestellt wird, desto länger hält später die Blütenpracht.

Hyazinthe
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Hyazinthe

Glücksbringer Klee

Silvester und Neujahr haben natürlich noch eine ganz wichtige Pflanze: den Glücksklee. Die Gärtner und Floristen holen ihn praktisch aus dem Winterschlaf und setzen ihn in alle möglichen Schalen und Töpfe, ja sogar Sektflaschen. Das wichtigste auch bei diesem lebenden Glücksbringer: je kühler es ist, desto länger hält diese Pflanze. Ist es zu warm oder wird der Klee gar zu viel gegossen und steht im Wasser, dann werden die Blätter lang und unansehnliche.

Alle Tipps des Radio-Wien-Pflanzenexperten Karl Ploberger können Sie hier nachlesen.

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