Ungleichgewicht im Säure-Basen-Haushalt

Übersäuerung des Körpers ist ein Problem, das durch falsche Ernährung hervorgerufen werden kann. Und das kann auch krank machen. Radio Wien-Ernährungsexpertin Ruth Fiedler über den Säure-Basen-Haushalt im Menschen.

Säuren und Basen verhalten sich in unserem Körper wie Gewichte auf einer Waage, die in Balance sein sollten. Ist dieses Gleichgewicht gestört kommt es zu Beschwerden aller Art. Ruth Fiedler:" Das beginnt bei Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Hautproblemen, Haarausfall, Übergewicht bishin zu Gelenksbeschwerden." Es ist gar nicht so einfach zu bemerken ob man übersäuert ist. Denn unser Körper ist stets bemüht den Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht zu halten und zwar durch Puffersysteme. "Bei der heutigen „Säureflut" entstehen derart viele Säuren, dass unsere Ausscheidungsorgane mit der Entsorgung völlig überfordert sind“, so die Expertin.

Obst und Gemuese
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Säurebildner und Basenlieferanten

Zu den Haupt-Säurebildnern zählen tierisches Eiweiß, wie Fleisch und Wurst, Milch und die meisten Milchprodukte, Zucker, Süßigkeiten, Weißmehlprodukte, Kaffee, Alkohol, Limonaden wie Cola, kohlensäurehaltiges Mineralwasser und alle Lebensmittelzusatzstoffe. Aber auch Stress und Nikotin führen zu Übersäuerung.

Sendungshinweis: „Radio Wien am Vormittag“ am 7.2.

Gute Basenlieferanten sind Obst und Gemüse sowie Kartoffeln, Mandeln und Kräuter.
Ob man übersäuert ist oder nicht kann ganz einfach getestet werden. Mittels eines pH-Streifens aus der Apotheke.

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