Endspurt für Christbaumentsorgung

Bis Sonntag gibt es noch 537 Christbaumsammelstellen der Stadt. Bis jetzt sind dort rund 110.000 ausrangierte Bäume abgelegt worden. Sie werden von der MA 48 eingesammelt und zu Strom und Fernwärme gemacht.

Immer mehr Wiener geben ihren abgeschmückten Christbaum nach Weihnachten bei den Sammelstellen in der ganzen Stadt ab: Voriges Jahr waren es schon 160.000, heuer hält man aktuell bei 110.000. Die MA 48 freut sich über so viel Disziplin. Täglich schickt sie 17 Fahrzeuge zu den Sammelstellen, um die Tannen, Fichten & Co einzusammeln.

Christbaum wird an Sammelstelle entsorgt

APA/Herbert P. Oczeret

Wildes Entsorgen eines Baums kann teuer werden

Strom für 1.000 Haushalte

Die Zahl der Sammelstellen hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen - im Vergleich zu 1990 gibt es heute mehr als doppelt so viele Sammelstellen. „Die Sammelstellen werden jährlich überprüft. Dabei schauen wir auch, wo ist strategisch Platz und wo ist es sinnvoll“, schilderte Ulrike Volk von der MA 48 im Radio-Wien-Interview.

Die Bäume werden thermisch verwertet - mit der Energie können rund 1.000 Wiener Haushalte ein Monat lang mit Strom, 2.200 mit Fernwärme versorgt werden. Die „wilde“ Entsorgung von Christbäumen in der Stadt ist laut MA48 kein Problem. Nur hin und wieder finden sich welche im Straßengraben oder im normalen Hausmüll. Wer seinen Christbaum nicht ordnungsgemäß ablegt, dem droht eine Geldstrafe oder sogar eine Anzeige. Die Höhe der Strafe kann bis zu 50 Euro betragen, im Fall einer Anzeige auch mehr.

Sammelstellen per App oder online abrufbar

Auch heuer wieder lautet das Motto der Sammelstellen „Ohne Lametta wäre netter!“, Schmuck, Haken und Lamettareste sollten vorher abgenommen werden. Wo sich die Sammelstellen befinden, kann man am Misttelefon (01/546 48) erfragen oder auf der Website der MA 48 sowie im Onlinestadtplan der Stadt nachschauen. Auch die App der MA 48 versammelt alle Standorte. Wer seinen Baum erst nach dem Wochenende entsorgen will, kann das auf jedem Mistplatz der Stadt tun.

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