Der Mittwoch Abend zum Nachhören

Wien ist in den vergangen 20 Jahren um 400.000 Menschen gewachsen. Das merkt man vor allem beim Wohnen. Wohnen in Wien war das Thema am Mittwoch Abend mit Christian Ludwig, zu Gast im Studio war Architekt Klaus-Jürgen Bauer.

Wien ist rund 415 Quadratkilometer groß und hat knapp 1,9 Millionen Einwohner und Einwohnerinnen. Um die Jahrhundertwende zählte Wien 2,1 Millionen Menschen. 1987 waren es nur knapp 1,5 Millionen BewohnerInnen. Somit ist die Wiener Bevölkerung in 20 Jahren um 400.000 Menschen gewachsen. Tendenz weiter steigend. Die 2-Millionen-Grenze soll 2025 wieder geknackt werden.

Das Wohnen und der dafür zu schaffende Wohnraum ist damit die wohl drängendsten Herausforderungen, die Wien in den nächsten Jahren und Jahrzehnten zu meistern hat. Wohnraum zur Miete und zum Kauf ist zwar im Vergleich zu anderen Städten mit ähnlicher Lebensqualität noch relativ günstig, aber dennoch stark im Steigen begriffen.

Seestadt Aspern

ORF.at/Christian Öser

Wie wird man in Zukunft wohnen

Die Stadt Wien versucht als Eigentümer von über 300.000 Gemeindewohnungen der Wohnungsknappheit entgegen zu wirken. Aber trotz dem wieder aufgenommen Bau von Gemeindewohnungen wird die Herausforderung für die Stadt nicht kleiner.

Der Mittwoch Abend
mit Christian Ludwig

am 13. Juni, ab 19.00 Uhr

Wie wird das Wohnen in Wien also aussehen im Jahr 2025 und darüber hinaus? Wird aus Mangel an leistbarem Wohnraum die Wohngemeinschaft wieder salonfähig? Oder kommen neue Formen von generationsübergreifendem Wohnen? Wird Eigentum in der Stadt nicht mehr leistbar sein für die Mittelschicht und die Eigentumswohnung zum Wohngold für Reiche?

Wird das Umland, außerhalb von Stadt und Speckgürtel, weil gerade noch finanzbar, zur Vorstadt des 21. Jahrhunderts? Wie wollen die Wienerinnen und Wiener selbst wohnen und wohin soll sich die Stadt für ihre Bevölkerung entwickeln? Und wieviel m2 braucht ein Mensch überhaupt um gut zu wohnen?

Der Mittwochabend zum Nachhören