AUA plant heuer 320 Neueinstellungen

Austrian Airlines plant heuer den Aufbau von 320 zusätzlichen Jobs. Der Großteil entfalle auf Flugbegleiter (rund 100) und Piloten (rund 80), sagte ein Sprecher am Mittwoch. Ende September hatte die AUA 6.336 Mitarbeiter.

Auch in Wien beim Check-in, an den Gates und als Techniker werden zusätzliche Leute benötigt. Auslöser für den zusätzlichen Bedarf an Mitarbeitern sind die zwei Airbus, die in Betrieb genommen werden, sowie die geplante neue Langstreckendestination. Die von Air Berlin inklusive Personal übernommenen Flugzeuge zählen hier nicht mit.

Lufthansa-Gruppe wird 3.000 neue Jobs besetzen

Nicht nur die AUA, sondern die ganze Lufthansa-Gruppe plant eine Personalaufstockung. Bei der Gruppe, zu der die AUA gehört, seien 3.000 neue Jobs geplant, heißt es in einer Aussendung des Unternehmens. Davon entfallen konzernweit rund 2.200 auf Flugbegleiter, 1.400 von ihnen an den Drehkreuzen Frankfurt und München.

Gleichzeitig baut die Lufthansa aber auch Jobs ab. „Es wird in einigen Bereichen wie Lufthansa Technik und der Catering-Tochter LSG wie angekündigt Umstrukturierungen geben“, sagte ein Konzernsprecher laut Reuters.

Die gesamte Lufthansa-Gruppe beschäftigt weltweit rund 120.000 Menschen. Zuletzt wurde die Airline durch Streiks gebeutelt. Zumindest bis Ende Jänner sollten aber keine Arbeitsniederlegungen erfolgen, da ein Schlichtungsverfahren läuft.

„Keine Befürchtungen wegen Eurowings“

Die AUA hatte zuletzt kolportierte Befürchtungen zurückgewiesen, sie könnte innerhalb des Lufthansa-Konzerns unter dem Dach des Billigablegers Eurowings landen. Das Gerücht sei falsch, sagte AUA-Sprecher Peter Thier. Vielmehr investiere der Konzern mehr als 100 Millionen Euro in die „Premiummarke“ Austrian Airlines - mehr dazu in AUA: „Keine Befürchtungen wegen Eurowings“.

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