Viele wechseln Socken nicht täglich

Einer von fünf Österreichern hält es noch immer nicht für notwendig, täglich frische Socken anzuziehen. Das ergab eine GfK-Umfrage in sechs Ländern. In Frankreich und der Schweiz wird noch weniger Wert auf Sockenhygiene gelegt.

Befragt wurden 3.000 Personen in Österreich, Deutschland, der Schweiz, Frankreich, Italien und Großbritannien von GfK Switzerland. Insgesamt gaben 77 Prozent - Frauen und Männer - an, dass sie täglich frische Socken anziehen.

Die restlichen 23 Prozent sind nicht alle unhygienisch: Weitere fünf Prozent tauschen ihre Socken mehrmals täglich. Elf Prozent gaben an, alle zwei Tage zu frischer Fußbekleidung zu greifen, vier Prozent wechseln alle drei Tage. Ein Prozent meinte, dass einmal die Woche oder noch seltener ausreicht.

Socken

Fotolia/Maksim Shebeko

Frauen tauschen Socken öfters

Nach Geschlechtern betrachtet, ist die Zahl der Wechselmuffel bei Frauen deutlich geringer. 80 Prozent der weiblichen Befragten gaben an, täglich Socken zu tauschen, gegenüber 73 Prozent bei den Männern.

Dabei liegen österreichische Männer mit 76 Prozent täglichen Sockenwechslern gar nicht schlecht. Ihre Schweizer Kollegen brachten es ebenso wie die Italiener nur auf 70 Prozent, die Franzosen gar nur auf 66 Prozent. In Italien leben aber gleichzeitig auch die meisten Männer (zehn Prozent), die öfter als einmal täglich die Fußbekleidung tauschen. Die Deutschen und die Briten brachten es übrigens auf die höchsten Anteile beim täglichen Wechsel - jeweils 78 Prozent.

Top beim Stinkindex

Beim sogenannten Stinkindex kam Österreich erfreulicherweise auf den letzten Platz: Denn das bedeutet, dass die Tragedauer der Socken am kürzesten ist. Zweite wurden die Italiener vor den Deutschen, den Briten, den Franzosen und den Schweizern.

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