FreeGym bis Motorikpark: Gratissport im Freien
Jetzt im Frühsommer zieht es immer mehr Sportlerinnen und Sportler ins Freie. In der Stadt haben sie die Möglichkeit, immer mehr frei zugängliche Outdoor-Anlagen zu nutzen.
Zum Beispiel in einem der beiden Wiener Motorikparks. Hier stehen – einmal im 10., einmal im 22. Bezirk – Einrichtungen zur Verfügung, mit denen man Koordination, Gleichgewicht und Geschicklichkeit trainieren kann. Auf Geräten wie der Labyrinthplatte und der Wasserskiwand müssen die Benutzer „irrsinnig viel aus den Knien und den Sprunggelenken stabilisieren“, meint Jasmin Pourhassan, die sich als Personal-Trainerin mit den Vorzügen des Motorikparks auskennt. Gleichgewichtstraining lindere zudem die Sturzgefahr erheblich.

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Jasmin Pourhassan auf der Wasserskiwand im Motorikpark
Trainieren im Vorbeigehen
Eine andere Möglichkeit zum kostenlosen Fitnesstraining im Freien bieten FreeGym-Einheiten, die es bereits an mehr als 20 Orten in Wien gibt. Die Geräte erinnern an jene, die man sonst eher aus dem Fitnesscenter kennt. Im Gegensatz zu den überdachten im Studio sind die freistehenden allerdings leichter zugänglich. „Das Coole ist, du musst dich nicht extra umziehen“, so Pourhassan. „Du kannst dich einfach so wie du bist auf die Geräte setzen, ein paar Runden machen und dann wieder weitergehen.“

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FreeGym-Einheit im Park
Einen Kontrast dazu bilden Calisthenics-Anlagen. Die bestehen aus Stangen und sind so geformt, dass man eine Vielzahl an Übungen durchführen kann, bei denen das eigene Körpergewicht zum Training dient.
Hierzu gehören auch klassische Übungen wie Klimmzüge und Liegestütze. Die bunten Stangen der Anlagen findet man mittlerweile in vielen Wiener Parks.

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Auf den Calisthenics-Anlagen sind viele Übungen möglich
Wer suchet, der findet
Auch für Team- und Ballsportler gibt es zahlreiche Möglichkeiten in Wien gratis auf ihre Kosten zu kommen. Gerade für Basketball gibt es viele öffentliche Anlagen, aber auch frei zugängliche Fußball- und Beachvolleyballplätze findet man in Wien. Zum Beispiel am Gürtel, am Wienerberg und auf der Donauinsel.
Allerdings sind viele der innerstädtischen Plätze – vor allem an Feiertagen und Wochenenden – oft besetzt. Hier kann es ein Vorteil sein, eine etwas längere Anreise in Kauf zu nehmen, und einen eher abgelegenen Platz aufzusuchen.
Links:
- Baumarkt wird zu Fitnessstudio (wien.ORF.at)
- Unterwasserrugby in Wien (wien.ORF.at)
- Wiener Motorikparks
- FreeGyms
- Aktivparks in Wien